Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

Nie­dern­hau­se­ner Ener­gie­wen­de Pio­nier hält Vor­trag beim 6.Taunussteiner Ener­gie­wen­de­stamm­tisch

22. Mai 2018

Sie­he unse­re Ver­an­stal­tung:
6.Taunussteiner Ener­gie­wen­de­stamm­tisch 
am 15. Juni um 19:30

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32 Jah­re nach der Atom­re­ak­tor­ka­ta­stro­phe in Tscher­no­byl – Mahn­wa­che gegen das Ver­ges­sen und Ver­drän­gen

29. April 2018

Fuku­shi­ma, Tscher­no­byl und wir


Arti­kel im Wies­ba­de­ner Kurier

Eine Aus­stel­lung in 15 Pla­ka­ten zu Fak­ten und Fol­gen der bei­den schlimms­ten Reak­tor­un­fäl­le bis­her
Über­all wo Atom­kraft­wer­ke ste­hen, ist eine Kern­schmel­ze jeder­zeit mög­lich. Wer wei­ter auf Atom­kraft setzt, muss Fuku­shi­ma und Tscher­no­byl ver­ges­sen und die­ses Atom­ri­si­ko ver­drän­gen. Am Jah­res­tag, Don­ners­tag, den 26.04.2018 auf dem Dr.-Peter-Nikolaus-Platz mit einer Mahn­wa­che und Pla­kat­aus­stel­lung hiel­ten wir dage­gen.

Die Aus­stel­lung erzählt von den hun­dert­tau­sen­den Aufräumarbeiter*innen, deren Leben und Gesund­heit Tscher­no­byl rui­niert hat, eben­so wie von den kran­ken und hei­mat­lo­sen Kin­dern aus Fuku­shi­ma. Sie zeigt, wie 1986 der radio­ak­ti­ve Fall­out über ganz Euro­pa nie­der­ging (und bis heu­te strahlt) und wie Japan heu­te ver­geb­lich ver­sucht, den durch den Super-GAU von Fuku­shi­ma kon­ta­mi­nier­ten Boden flä­chen­de­ckend abzu­tra­gen.

Anspra­che auf der Mahn­wa­che von Dr. Jens Garl­eff

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#Fuku­shi­maUeber­all – Säcke voll ver­strahl­ter Erde auf dem Niko­laus­platz in Tau­nus­stein

4. März 2018

An mehr als 147.000 Plät­zen sta­peln sich in der Gegend um Fuku­shi­ma gigan­ti­sche Hal­den von schwar­zen Säcken, gefüllt mit radio­ak­tiv ver­seuch­tem Erd­bo­den, den Säu­be­rungs­trupps abge­gra­ben haben. Die­se Big Bags” von Fuku­shi­ma sind zum Sym­bol für die Fol­gen des Super-GAU gewor­den. Eine Atom­ka­ta­stro­phe in einem deut­schen AKW wür­de noch weit mehr Land kon­ta­mi­nie­ren als in Fuku­shi­ma. Die schwar­zen Hal­den wären noch grö­ßer. Sie könn­ten heu­te auch in Tau­nus­stein her­um­lie­gen. Wie sähe das aus?

Mahn­wa­che zum 7. Jah­res­tag der Atom-Reak­tor­ka­ta­stro­phe von Fuku­shi­ma

Der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (akte), die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein, der BUND Tau­nus­stein und die Katho­li­sche Gemein­de St. Johan­nes Nepo­muk aus Tau­nus­stein- Hahn ver­an­stal­ten am Sams­tag den 10.03.2017 um 17:00 Uhr eine Mahn­wa­che zum 7. Jah­res­tag der Atom-Reak­tor­ka­ta­stro­phe von Fuku­shi­ma auf dem Dr.-Peter-Nikolausplatz in Tau­nus­stein – Hahn.

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Bio­sphä­ren­re­gi­on Tau­nus-Rhein-Main in der Dis­kus­si­on – Loka­le Agen­da 21 lädt zum Jubi­lä­ums­kol­lo­qi­um ein

12. Januar 2018

Bürgerstiftung-RheingauTaunus - Unser Land!

Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung Tau­nus­steins in der Bio­sphä­ren­re­gi­on?

In Wür­di­gung ihres 20jährigen Bestehens im Jahr 2018 ver­an­stal­tet die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein am Mon­tag, dem 15. Janu­ar 2018 um 18.00 Uhr im Bür­ger­haus Tau­nus“, Alter Saal, Tau­nus­stein-Hahn, Aar­stra­ße 138 ein öffent­li­ches Kol­lo­qui­um zum The­ma Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung Tau­nus­steins in der Bio­sphä­ren­re­gi­on?“ (sie­he auch unse­ren Ver­an­stal­tungs­hin­weis »)

Refe­ren­ten und Podi­ums­dis­kus­si­on:

Sie wer­den auch Fra­gen aus dem Publi­kum beant­wor­ten.
Die Ver­an­stal­tung wird von Han­ne­lo­re Wie­de­mann, Redak­ti­on der Rhein-Main-Pres­se, mode­riert.

Bio­sphä­ren­re­gi­on: Kon­ser­vie­rung und Rena­tu­rie­rung oder Nach­hal­tig­keit der Kul­tur­land­schaft?
Nut­zung von Wind­kraft und Bio­mas­se

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20 Jah­re Loka­le Agen­da 21 in unse­rer Stadt – von Rio nach Tau­nus­stein – vom glo­ba­len Den­ken zum loka­len Han­deln

8. Januar 2018

Taunussteiner Lokale Agenda 21Die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein fei­ert 20 Jah­re Agen­da 21 in unse­rer Stadt
Sie­he auch auch unse­ren Ver­an­stal­tungs­hin­weis für den 15. Janu­ar 2018

Vom glo­ba­len Den­ken …

1992 wur­de die Agen­da 21, die mit ihren 40 Kapi­teln alle wesent­li­chen Poli­tik­be­rei­che einer umwelt­ver­träg­li­chen, nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung anspricht, von über 170 Staa­ten als Akti­ons­pro­gramm mit kon­kre­ten Hand­lungs­auf­trä­gen für das 21. Jahr­hun­dert ver­ab­schie­det. Die­ses Hand­lungs­pro­gramm ent­hält Maß­nah­men in zahl­rei­chen Poli­tik­fel­dern, um die Lebens- und Wirt­schafts­wei­se der mensch­li­chen Spe­zi­es zukunfts­fä­hig zu gestal­ten („das 21. Jahr­hun­dert über­le­ben“). Die Agen­da 21 spricht außer den inter­na­tio­na­len Insti­tu­tio­nen und den Natio­nal­re­gie­run­gen alle poli­ti­schen Ebe­nen an; in Kapi­tel 28 der Agen­da 21 wird die Teil­nah­me und Mit­ar­beit der Kom­mu­nal­ver­wal­tun­gen her­vor­ge­ho­ben. Die Städ­te, Gemein­den und ande­re kom­mu­na­le Ein­rich­tun­gen wer­den auf­ge­for­dert, einen Dia­log und die Kon­sul­ta­ti­on mit ihren Bür­ge­rIn­nen auf­zu­neh­men und eine Loka­le Agen­da 21 zu erar­bei­ten.
Die­se wur­de ein­stim­mig von der Tau­nus­stei­ner Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung im Okto­ber 1997 beschlos­sen.

… zum loka­len Han­deln

Nach die­sem Beschluss der Stadt Tau­nus­stein wur­de der Agen­da Pro­zess” gestar­tet und am 29. August 2000 wur­de das umfang­rei­che Agen­da – Hand­lungs­do­ku­ment LA21 für Tau­nus­stein” in Kraft gesetzt.

Es for­dert, Ent­wick­lun­gen in den Berei­chen Wirt­schaft, Sozia­les, Umwelt, Kul­tur etc. so zukunfts­fä­hig zu gestal­ten, dass die Bedürf­nis­se der heu­ti­gen Gene­ra­ti­on befrie­digt, die zukünf­ti­ger Gene­ra­tio­nen aber nicht beein­träch­tigt wer­den. Die Erhal­tung der natür­li­chen Lebens­grund­la­gen, wirt­schaft­li­ches Wachs­tum und sozia­le Gerech­tig­keit sowie die viel­fäl­ti­gen kul­tu­rel­len Wer­te sol­len mit­ein­an­der in Ein­klang gebracht wer­den.

Fol­gen­de Hand­lungs­fel­der wur­den in dem Akti­ons­plan fest­ge­legt:

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Kli­ma­neu­tral bis 2050 – Was kann Tau­nus­stein dafür tun? – Inte­grier­ter Kli­ma­schutz­plan Hes­sen 2025

14. September 2017

100 Kom­mu­nen für den Kli­ma­schutz hieß das ambi­tio­nier­te Lan­des­pro­gramm für den Kli­ma­schutz, dem die Stadt Tau­nus­stein, unter­zeich­net durch Bür­ger­meis­ter Micha­el Hof­na­gel, am 25.11.2009 bei­ge­tre­ten ist. Seit Novem­ber 2016 ist das Pro­jekt der 100 Kom­mu­nen für den Kli­ma­schutz in ein Bünd­nis über­ge­gan­gen und trägt nun den Titel Hes­sen aktiv: Die Kli­ma-Kom­mu­nen”

Was wur­de nun dar­aus? Was hat Tau­nus­stein seit 2009 dafür getan? Was ist für die nächs­ten Jah­re geplant?

© Hess. Umwelt­mi­nis­te­ri­um

Die hes­si­sche Umwelt­mi­nis­te­rin Pris­ka Hinz stellt auf Ein­la­dung der Grü­nen des Rhein­gau-Tau­nus-Krei­ses den Inte­grier­ten Kli­ma­schutz­plan Hes­sen 2025 vor

Hes­sen soll bis zum Jahr 2050 kli­ma­neu­tral wer­den, so das Ziel der Lan­des­re­gie­rung. Wie wirkt sich das auf die Kom­mu­nen aus? Was kön­nen die Kom­mu­nen tun? Wel­che Unter­stüt­zung bie­tet das Land? Die­se und wei­te­re Fra­gen beant­wor­tet die hes­si­sche Umwelt­mi­nis­te­rin Pris­ka Hinz am Diens­tag, 19. Sep­tem­ber, bei der Vor­stel­lung des Kli­ma­schutz­plans bei einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung in der Sil­ber­bach­hal­le in Wehen. 
Beginn der Ver­an­stal­tung ist um 19.30 Uhr
 

© CCVISION.de

Sie­he auch: Kabi­nett­be­schluss Kli­ma­neu­tra­les Hes­sen 2050
und: Inte­grier­ter Kli­ma­schutz­plan Hes­sen 2025

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Fuku­shi­ma und kein Ende nach 6 Jah­ren

6. März 2017

Der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (akte) und die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein ver­an­stal­ten am Sams­tag den 11.03.2017, 17:00 Uhr eine Mahn­wa­che zum 6. Jah­res­tag der Atom-Reak­tor­ka­ta­stro­phe von Fuku­shi­ma auf dem Niko­laus­platz in Hahn. Im Anschluß wer­den wir in Zel­ten über­nach­ten.
Vor 6 Jah­ren begann die Atom­ka­ta­stro­phe im japa­ni­schen Fuku­shi­ma. Zum einen tritt wei­ter­hin Radio­ak­ti­vi­tät aus und ver­strahl­tes Was­ser fließt in den Pazi­fik. Die kon­ta­mi­nier­te Erde sta­pelt sich in schwar­zen Plas­tik­sä­cken buch­stäb­lich bis zum Hori­zont. Vie­le Men­schen, ins­be­son­de­re die beson­ders emp­find­li­chen Kin­der sind durch die Radio­ak­ti­vi­tät krank gewor­den. Wir wol­len aber auch der Men­schen geden­ken, die noch recht­zei­tig in Sicher­heit gebracht wur­den. Sie haben ihre Hei­mat ver­lo­ren, ihr Haus ist unbe­wohn­bar, die sicher geglaub­te Exis­tenz zer­fiel von einem Tag auf den ande­ren. Beson­ders bit­ter ist die Lage der Fami­li­en, die vor der Atom­ka­ta­stro­phe ein Haus in der nun ver­strahl­ten Zone gekauft oder gebaut haben: obwohl ihr Haus wert­los und unbe­wohn­bar ist, müs­sen sie wei­ter­hin die Hypo­thek abzah­len. Die Sui­zid­ra­te unter die­sen Men­schen steigt seit 2014 dra­ma­tisch an. 

Der Opfer und der zer­stör­ten Exis­ten­zen der Men­schen von Fuku­shi­ma geden­ken wir mit einer Mahn­wa­che. Weil die Kata­stroh­pe wei­ter­hin andau­ert, belas­sen wir es nicht bei der Mahn­wa­che. Wir über­nach­ten in sym­bo­li­scher Soli­da­ri­tät mit den Eva­ku­ier­ten nach der Mahn­wa­che auf dem Niko­laus­platz in Tau­nus­stein – Hahn. Wie in Fuku­shi­ma wer­den die in den pro­vi­so­ri­schen Unter­künf­ten Leben­den von Hel­fern mit dem Lebens­not­wen­di­gen ver­sorgt. 

Damit for­dern wir die sofor­ti­ge Abschal­tung aller AKWs in Deutsch­land und anders­wo vor der nächs­ten Kata­stro­phe, die jeder­zeit uner­war­tet ein­tre­ten und die Men­schen in der Umge­bung ent­wur­zeln kann und sie aus ihrer Hei­mat ver­treibt.
Sie­he auch den Ver­an­stal­tungs­hin­weis»

Rund­schrei­ben zum 6. Jah­res­tag Fuku­shi­ma von Kazu­hi­ko Koba­ya­shi 

(Koba­ya­shi war bereits als Gast-Vor­trags­red­ner bei uns und sam­melt im deutsch­spra­chi­gen Raum Spen­den durch sei­ne Vor­trags­rei­sen fuer die Opfer von Fukshi­ma)

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de,

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