Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

27. April 2019
von AKTE
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Tscher­no­byl Mahn­wa­che 2019

Pla­kat-Aus­stel­lung: Gund­rem­min­gen-Tscher­no­byl: Was wäre, wenn…?”

… es ganz in unse­rer Nähe im Atom­kraft­werk Gund­rem­min­gen zu einem Super-GAU käme?

Der Foto­graf Alex­an­der Tetsch stellt Bil­dern aus der Sperr­zo­ne um Tscher­no­byl ana­lo­ge Situa­tio­nen aus der (noch unver­strahl­ten) Umge­bung des AKW Gund­rem­mi­gen gegen­über. Die sechs Bil­der­paa­re füh­ren auf dras­ti­sche und anschau­li­che Wei­se vor Augen, wel­che Fol­gen ein schwe­rer Atom­un­fall für die gan­ze Regi­on hät­te.

Wir haben die­se Pla­ka­te wäh­rend unse­re Mahn­wa­che aus­ge­stellt.

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6. März 2017
von AKTE
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Fuku­shi­ma und kein Ende nach 6 Jah­ren

Der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (akte) und die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein ver­an­stal­ten am Sams­tag den 11.03.2017, 17:00 Uhr eine Mahn­wa­che zum 6. Jah­res­tag der Atom-Reak­tor­ka­ta­stro­phe von Fuku­shi­ma auf dem Niko­laus­platz in Hahn. Im Anschluß wer­den wir in Zel­ten über­nach­ten.
Vor 6 Jah­ren begann die Atom­ka­ta­stro­phe im japa­ni­schen Fuku­shi­ma. Zum einen tritt wei­ter­hin Radio­ak­ti­vi­tät aus und ver­strahl­tes Was­ser fließt in den Pazi­fik. Die kon­ta­mi­nier­te Erde sta­pelt sich in schwar­zen Plas­tik­sä­cken buch­stäb­lich bis zum Hori­zont. Vie­le Men­schen, ins­be­son­de­re die beson­ders emp­find­li­chen Kin­der sind durch die Radio­ak­ti­vi­tät krank gewor­den. Wir wol­len aber auch der Men­schen geden­ken, die noch recht­zei­tig in Sicher­heit gebracht wur­den. Sie haben ihre Hei­mat ver­lo­ren, ihr Haus ist unbe­wohn­bar, die sicher geglaub­te Exis­tenz zer­fiel von einem Tag auf den ande­ren. Beson­ders bit­ter ist die Lage der Fami­li­en, die vor der Atom­ka­ta­stro­phe ein Haus in der nun ver­strahl­ten Zone gekauft oder gebaut haben: obwohl ihr Haus wert­los und unbe­wohn­bar ist, müs­sen sie wei­ter­hin die Hypo­thek abzah­len. Die Sui­zid­ra­te unter die­sen Men­schen steigt seit 2014 dra­ma­tisch an. 

Der Opfer und der zer­stör­ten Exis­ten­zen der Men­schen von Fuku­shi­ma geden­ken wir mit einer Mahn­wa­che. Weil die Kata­stroh­pe wei­ter­hin andau­ert, belas­sen wir es nicht bei der Mahn­wa­che. Wir über­nach­ten in sym­bo­li­scher Soli­da­ri­tät mit den Eva­ku­ier­ten nach der Mahn­wa­che auf dem Niko­laus­platz in Tau­nus­stein – Hahn. Wie in Fuku­shi­ma wer­den die in den pro­vi­so­ri­schen Unter­künf­ten Leben­den von Hel­fern mit dem Lebens­not­wen­di­gen ver­sorgt. 

Damit for­dern wir die sofor­ti­ge Abschal­tung aller AKWs in Deutsch­land und anders­wo vor der nächs­ten Kata­stro­phe, die jeder­zeit uner­war­tet ein­tre­ten und die Men­schen in der Umge­bung ent­wur­zeln kann und sie aus ihrer Hei­mat ver­treibt.
Sie­he auch den Ver­an­stal­tungs­hin­weis»

Rund­schrei­ben zum 6. Jah­res­tag Fuku­shi­ma von Kazu­hi­ko Koba­ya­shi 

(Koba­ya­shi war bereits als Gast-Vor­trags­red­ner bei uns und sam­melt im deutsch­spra­chi­gen Raum Spen­den durch sei­ne Vor­trags­rei­sen fuer die Opfer von Fukshi­ma)

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de,

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23. April 2014
von AKTE
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von Tscher­no­byl über Fuku­shi­ma zur Ener­gie­wen­de

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Am Sams­tag, den 26. April 2014 ruft der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE) zu einer Mahn­wa­che auf dem Niko­laus-Platz in Tau­nus­stein-Hahn (am Bus­bahn­hof) auf.
Gegen­über den Risi­ken der Atom­ener­gie, egal ob zivil oder mili­tä­risch genutzt, sind wir Men­schen so hilf­los wie eine Schild­krö­te, die auf dem Rücken liegt. Wer weiss heu­te schon noch, was Cäsi­um 137 ist? – dabei ist noch nicht ein­mal eine Halb­werts­zeit die­ses Haupt­be­stand­teils der Wol­ke von Tscher­no­byl ver­gan­gen.

Tscher­no­byl und Fuku­shi­ma sind kei­ne uner­war­te­ten Kata­stro­phen, die gegen jede Wahr­schein­lich­keit über uns uns her­ein­ge­bro­chen sind. Mul­ti­pli­ziert man die welt­wei­te Anzahl von Atom­kraft­wer­ken mit der abge­schätz­ten Aus­fall­wahr­schein­lich­keit, so bil­den die bei­den Kata­stro­phen nur die schlich­te sta­tis­ti­sche Wirk­lich­keit ab, daß wir alle paar Jahr­zehn­te mit einer gros­sen Atom­ka­ta­stro­phe rech­nen müs­sen. Die Daten für die­ses erschre­cken­de Rechen­ex­em­pel stam­men aus­schliess­lich von den AKW-Betrei­bern. Daher ist es schein­hei­lig, der Opfer von Tscher­no­byl zu geden­ken, ohne die Ener­gie­wen­de ener­gisch vor­an­zu­trei­ben. Allein dadurch kön­nen wir die ato­ma­ren Risi­ken abwen­den, dafür sor­gen daß kein wei­ter strah­len­der Müll ange­häuft wird, und zugleich den Kli­ma­wan­del auf­hal­ten.

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