Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

27. April 2019
von AKTE
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Tscher­no­byl Mahn­wa­che 2019

Pla­kat-Aus­stel­lung: Gund­rem­min­gen-Tscher­no­byl: Was wäre, wenn…?”

… es ganz in unse­rer Nähe im Atom­kraft­werk Gund­rem­min­gen zu einem Super-GAU käme?

Der Foto­graf Alex­an­der Tetsch stellt Bil­dern aus der Sperr­zo­ne um Tscher­no­byl ana­lo­ge Situa­tio­nen aus der (noch unver­strahl­ten) Umge­bung des AKW Gund­rem­mi­gen gegen­über. Die sechs Bil­der­paa­re füh­ren auf dras­ti­sche und anschau­li­che Wei­se vor Augen, wel­che Fol­gen ein schwe­rer Atom­un­fall für die gan­ze Regi­on hät­te.

Wir haben die­se Pla­ka­te wäh­rend unse­re Mahn­wa­che aus­ge­stellt.

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29. April 2015
von AKTE
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Tscher­no­byl mahnt Umkehr in der Ener­gie­po­li­tik an – Tau­nus­stei­ner Mahn­wa­che am Gedenk­tag der Nukle­ar-Kata­stro­phe vor 29 Jah­ren

Taunussteiner Mahnwache am Gedenktag der Tschernobyl Nuklear-Katastrophe vor 29 JahrenAm ver­gan­ge­nen Sonn­tag folg­ten etwa 20 Men­schen dem Auf­ruf des Arbeits­Krei­ses Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de und gedach­ten mit einer Mahn­wa­che auf dem Peter Niko­laus Platz in Tau­nus­stein der nuklea­ren Hava­rie im Atom­kraft­werk Tscher­no­byl vor 29 Jah­ren.

Nun schon fast 30 Jah­re nach der Kata­stro­phe mit vie­len Toten und Lang­zeit­ge­schä­dig­ten zei­ge sich immer wie­der, daß die Atom­tech­nik nicht sicher beherrscht wer­den kön­ne, führ­te Jens Garl­eff, einer der Initia­to­ren der AKTE an.

In der Öffent­lich­keit sei inzwi­schen das Bewusst­sein dar­an zurück gegan­gen, dass vie­ler­orts wei­ter­hin amt­li­che Grenz­wer­te radio­ak­ti­ver Belas­tung, zum Bei­spiel von Wild­schwein-Fleisch, zum Teil um ein Viel­fa­ches über­schrit­ten wür­den und des­halb vom regel­mä­ßi­gen Ver­zehr von Wild­bret und Wald­pil­zen abge­ra­ten wer­de.

Die Fol­gen der­ar­ti­ger Unfäl­le müss­ten wir aber nach mensch­li­chem Mass ewig” ertra­gen, denn unter ande­ren Cäsi­um 137, wel­ches als einer der Haupt­be­stand­tei­le des radio­ak­ti­ven Fall­outs nach der Tscher­no­byl-Kata­stro­phe in gros­se Tei­len Euro­pas, auch in Hes­sen, nie­der­ge­gan­gen sei, wür­de noch eini­ge hun­dert Jah­re unse­re Lebens­mit­tel belas­ten.

Ande­re Red­ner erin­ner­ten an die unmit­tel­ba­ren, heu­te direkt sicht­ba­ren Fol­gen der Kata­stro­phe, an die Hilf­lo­sig­keit der damals Ver­ant­wort­li­chen in Deutsch­land und auch dar­an, dass die siche­re Ent­sor­gung der radio­ak­ti­ven Abfäl­le unse­re kom­men­den Genera­tio­nen wei­ter vor immense Her­aus­for­de­run­gen stel­len wer­de.

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