Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

20. März 2019
von AKTE
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Wenn der Fein­staub sicht­bar wird

Die Teil­neh­mer des Ener­gie­wen­de-Stamm­tischs wol­len mehr Daten und weni­ger Par­ti­kel­aus­stoß

2019 – 03-20_Wies­ba­de­ner_Ku­rier_­Un­ter­tau­nus-Kurier_

Wies­ba­de­ner Kurier, Unter­tau­nus Aus­ga­be, 20.03.2019

Bild mit Sen­sor­da­ten vom 20.03.2019 um 13 Uhr

Sie­he auch die Kar­te von Tau­nus­stein mit den Mes­sun­gen in Echt­zeit

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5. Februar 2019
von AKTE
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Fein­staub-Alarm in Blei­den­stadt

Von Pri­vat­leu­ten instal­lier­te Mess­ge­rä­te wei­sen hohe Belas­tun­gen nach

Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de will Daten­grund­la­ge schaf­fen

Bericht im Wies­ba­de­ner Kurier

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8. September 2018
von AKTE
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TIGA – Tau­nus­stei­ner Indus­trie- und Gewer­be-Aus­stel­lung

TIGA

TIGA – Tau­nus­stei­ner Indus­trie- und Gewer­be­aus­stel­lung

Ter­min:
Sams­tag, 08.09.201810:00 Uhr
bis Sonn­tag, 09.09.201817:00 Uhr
Ort: Wehen
Ver­an­stal­tungs­lo­kal: Sil­ber­bach­hal­le und Markt­platz
Ver­an­stal­ter: Tau­nus­stein Stadt­mar­ke­ting GmbH

Am 8. und 9. Sep­tem­ber prä­sen­tiert sich Tau­nus­stei­ner Indus­trie und Gewer­be in und an der Sil­ber­bach­hal­le in Wehen

Die akte ist auch dabei und prä­sen­tiert Zoeihr e-Auto Car­sha­ring Modell, sowie die von der Loka­len Agen­da 21 und akte ini­tier­ten Mit­fahr­bank und das neue Pro­jekt Fein­staub­mes­sun­gen in Tau­nus­stein sel­ber­ma­chen

MitfahrbankÜber 50 Aus­stel­ler aus Hand­werk, Indus­trie und Dienst­leis­tungs­ge­wer­be wer­den auf rund 2000 m² ihre Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen in den Hal­len sowie auf dem Außen­ge­län­de der Sil­ber­bach­hal­le in Wehen prä­sen­tie­ren. Auch in die­sem Jahr ist eine breit­ge­fä­cher­te Gewer­be­viel­falt ver­tre­ten.

Vom Auto­händ­ler über ver­schie­dens­te Hand­wer­ker, Dienst­leis­ter aus den Berei­chen Ener­gie, Finanz­welt, Immo­bi­li­en, Bestat­tung und Print­we­sen bis hin zu Anbie­tern vie­ler klei­ner und grö­ße­rer, schö­ner, inter­es­san­ter und nütz­li­cher Din­ge.

An bei­den Tagen wer­den den Besu­chern an vie­len Stän­den auch Gewinn­spie­le und Aktio­nen gebo­ten, für das leib­li­che Wohl ist genau­so gesorgt, wie für die Unter­hal­tung für Groß und Klein. So lädt auch die­se TIGA die gan­ze Fami­lie zu einem aus­gie­bi­gen Bum­mel ein.

Öff­nungs­zei­ten:

Sams­tag 10 – 18 Uhr
Sonn­tag 10 – 17 Uhr

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6. September 2018
von AKTE
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Unse­re Visi­on: Fein­staub­sen­so­ren für Tau­nus­stein

Fein­staub-Meß­stel­len in Tau­nus­stein

Fein­staub­a­larm!
In der City wer­den regel­mä­ßig die Grenz­wer­te über­schrit­ten.

●Wie kann die Luft­qua­li­tät gemes­sen und visua­li­siert wer­den?
●Wel­che Aus­wir­kun­gen hat das hohe Ver­kehrs­auf­kom­men auf unse­re Luft?
●Wie hoch ist die Belas­tung durch Fein­staub und Stick­oxi­de in Wohn­ge­bie­ten, auch abseits der berüch­tig­ten Ver­kehrs­kno­ten?

Bei der Dis­kus­si­on um das Hoch­re­gal­la­ger in Tau­nus­stein-Neu­hof tauch­ten immer wie­der Mess­wer­te zur Fein­staub­be­las­tung auf, die mög­li­cher­wei­se ober­halb der zuläs­si­gen Grenz­wer­te lagen.
Die aus­führ­lich doku­men­tier­ten Meß­wer­te wur­den der Stadt Tau­nus­stein zur Ver­fü­gung gestellt. Dort bemän­gel­te man aller­dings, dass nur 2 bis 3 Mona­te lang und nicht kon­ti­nu­ier­lich gemes­sen wur­de.
Aus die­sem Grund hat sich der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE) mit die­sem The­ma beschäf­tigt. Es stell­te sich sehr schnell her­aus, dass es nur in Wies­ba­den ent­spre­chen­de Meß­stel­len gibt. In Tau­nus­stein und Umge­bung gibt es kei­ne offi­zi­el­len Mess­stel­len und somit auch kei­ne Mess­wer­te. Nie­mand kann sagen ob die gesetz­li­chen Grenz­wer­te ein­ge­hal­ten wer­den oder nicht.

Um die­ses öffent­li­che Defi­zit auf­zu­zei­gen, hat die AKTE beschlos­sen, eige­ne Mess­stel­len in Tau­nus­stein zu ermög­li­chen.

Auf­bau­end auf ein Pro­jekt des OK Lab Stutt­gart (https://luftdaten.info) hat die AKTE eine Mess­sta­ti­on sel­ber gebaut und ein­ge­rich­tet.

http://deutschland.maps.luftdaten.info/#13/50.1964/8.1269.

Sen­sor ID auf der inter­ak­ti­ven Kar­te: #15982 (z.Zt. Hohen­stein Breit­hardt, Pilot-Sen­sor der AKTE).

Das Pro­jekt ist Teil des Pro­gramms Code for Ger­ma­ny“ der Open Know­ledge Foun­da­ti­on Ger­ma­ny“ (https://github.com/opendata-stuttgart). Ziel des Pro­gramms ist es, Ent­wick­lun­gen im Bereich Trans­pa­renz, Open Data“ und Citi­zen Sci­ence“ zu för­dern. Der Ess­lin­ger Jan Lutz lei­tet das OK-Lab, wel­ches den Fein­staub­sen­sor zum Selbst­bau­en ent­wi­ckel­te. Seit 2015 ist er Lab Lead des Open Know­ledge Labs Stutt­gart, einer Grup­pe, die sich zum Ziel gesetzt hat kom­mu­na­le Daten öffent­lich zu machen. Die Idee von Open Data“ liegt auch dem Fein­staub-Mess­pro­jekt luftdaten.info zugrun­de.

Als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bü­ro gestar­tet, waren Außen­dar­stel­lun­gen für Unter­neh­men mit öko­lo­gi­schen Anspruch und Kam­pa­gnen für öko­so­zia­le Orga­ni­sa­tio­nen die Schwer­punk­te. Heu­te ist das Ent­wi­ckeln von Ide­en und Stra­te­gi­en, sowie die Bera­tung für nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät das größ­te Geschäfts­feld des Stutt­gar­ter Büros.
Mit die­ser Selbst­bau­ver­si­on“ eines kos­ten­güns­ti­gen Fein­staub­meß­ge­rä­tes, mit der jeder selbst eige­ne Luft­mes­sun­gen vor Ort vor­neh­men kann, möch­te OK Lab und AKTE Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für das Fein­staub­pro­blem sen­si­bi­li­sie­ren und zu Eigen­in­itia­ti­ve, -auch in Tau­nus­stein-, ani­mie­ren!

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5. September 2018
von Georg Reichert
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Abgas­alarm! (in Tau­nus­stein)

Eine Akti­on der Deut­schen Umwelt­hil­fe (DUH)

Abgas­alarm! Auf die­se Mess­ak­ti­on wur­de ich durch eine Rund-Email der Deut­schen Umwelt­hil­fe (DUH) etwa im März/​April auf­merk­sam.

Es wur­den 500 pri­va­te Stand­or­te in ganz Deutsch­land gesucht, an denen Pas­siv­mess­röhr­chen zum Ermit­teln des NO₂ – Wer­tes, unab­hän­gig von den öffent­li­chen Mess­stel­len der Län­der und Städte/​Gemeinden, gesucht wur­den. Ich habe mich dar­auf­hin für die Ein­rich­tung eines Mess­punk­tes an der Aar­str. 52 in Tau­nus­stein bewor­ben. Im Zusam­men­hang mit die­ser Bewer­bung habe ich mei­ne Wohn­si­tua­ti­on kurz beschrie­ben. Haus direkt an der B54/​275, Ampel­an­la­ge, Kin­der­gar­ten ca. 70m ent­fernt, Hos­pitz um die Ecke und eine Grund­schu­le (Regen­bo­gen­schu­le) in etwa 150m Luft­li­nie Ent­fer­nung. Das Wohn­haus nur 1,20m von der Bun­des­str. zurück­ge­setzt.

Ein paar Wochen spä­ter bekam ich eine Ant­wort und wur­de für eine die­ser Bun­des­weit 500 Mes­stel­len aus­ge­wählt. Ende Mai sind mir dann die Mess­röhr­chen mit Beschrei­bung und einem zu füh­ren­den Mess­pro­to­kol zuge­gan­gen. Die Mes­sung selbst wur­de im gesam­ten Monat Juni durch­ge­führt wobei die genaue Anbrin­gung der Mess­röhr­chen , die aus der Beschrei­bung her­vor­ging, zu beach­ten war (sie­he Bil­der). Genau am 01. Juli 2018 wur­den die Röhr­chen wie­der abge­nom­men und zusam­men mit dem aus­ge­füll­ten Pro­to­koll zur Aus­wer­tung zurück­ge­sandt.

In der Zwi­schen­zeit habe ich die Ergeb­nis­se die­ser Akti­on : In der Aar­str. 52 habe ich eine Belas­tung von 32,8 NO₂ µg/​m³ Luft.

Der Grenz­wert liegt bei 40,00 µg/​m³

Die Wis­sen­schaft sagt, dass ein Wert von 20,00 µg/​m³ Luft bereits Krebs her­vor­ru­fen kann.

Es ist wei­ter zu berück­sich­ti­gen, dass im Juni in Hes­sen Som­mer­fe­ri­en waren und daher der Mess­wert nor­ma­le Ver­kehrs­ver­hält­nis­se nicht wider­spie­gelt.

Gez.

J.G.R.

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