Taunussteiner Energiewende

AKTE – ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

Grüne werfen Zehner schlechten Stil vor

Taunussteiner Grüne werfen Bürgermeister Zehner schlechten Stil vor
Newsletter für polemische Spitzen gegen Wiesbaden missbraucht

Die Taunussteiner Grünen fordern Bürgermeister Zehner auf, den städtischen Newsletter nicht für polemische Spitzen gegen die Nachbarstadt Wiesbaden zu missbrauchen. „Das ist schlechter Stil, hat im offiziellen Newsletter der Stadt nichts zu suchen und bringt uns in der Sache keinen Millimeter voran“, so der Fraktions­vorsitzende Günter Linke in einer Pressemitteilung.

Die Windräder in Heidenrod seien genehmigt und von einer großen Mehrheit der dortigen Bevölkerung gewollt. Die Frage, auf welchem Weg die Bauteile am besten dorthin transportiert werden könnten, könne man getrost den Fachleuten für Straßenverkehr überlassen. Sie habe jedenfalls nicht das Geringste mit der Entscheidung Wiesbadens zu tun, Windräder im Gebiet der Hohen Wurzel zu errichten. Deshalb sei Zehners Empfehlung an die Adresse der Stadt Wiesbaden, die Transporte durch das Stadtgebiet schon mal als Trainingscamp für eigene Windkraftpläne zu betrachten, ebenso unlogisch wie ungehörig. Hier lasse es der Bürgermeister an der gebotenen Sachlichkeit fehlen.

Zehner wolle offenbar die Transportfrage nutzen, um die Windräder in Heidenrod zu blockieren. Die Grünen nehmen ihm immer noch übel, dass er die Zusammenarbeit der Stadt Taunusstein mit ESWE, Wiesbaden und Hessenforst gekippt habe. Denn aufgrund dieser Entscheidung habe Taunusstein nun außer dem unsicheren und kostspieligen Weg über die Gerichte keine Möglichkeit mehr, auf Standortentscheidungen entlang der Stadtgrenze zu Wiesbaden Einfluss zu nehmen.

Die „Politik der verbrannten Erde“ in der Windkraftfrage müsse ein Ende haben, so die Grünen. Gefragt sei vielmehr ein konstruktiver Dialog darüber, auf welchen Flächen die Nutzung der Windkraft mit dem geringsten Störpotenzial möglich sei. Dieser Dialog müsse sowohl mit den Taunussteiner Bürgern als auch mit den Nachbarkommunen geführt werden.

Pressemitteilung Bündnis 90 Die Grünen, 03.11.2014

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