Taunussteiner Energiewende

AKTE – ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

Offener Brief an den Taunussteiner Bürgermeister: Taunussteiner Klimaziele in Gefahr! Erreicht Taunusstein das Klimaziel 20/20/20?

17. Mai 2017

Offener Brief an den Bürgermeister

Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Taunusstein, Herrn Zehner

Am Donnerstag, den 18.05. liegt dem Stadtparlament die vollständige Ablehnung der Windkraft, sowie die Einschränkung der Nutzung von Photovoltaik durch Einzelfallprüfung in Taunusstein zur Beschlussfassung vor,  siehe die Sitzungsvorlagen
Der Wiesbadener Kurier berichtete bereits darüber. Unser Kommentar:
Torpedierung der Energiewende?
Die Stadt Taunusstein plant offenkundig nicht die Umsetzung der Klimaschutzziele sondern deren Verhinderung

Aus diesem gegebenen Anlass schreiben wir, der Arbeitskreis Taunussteiner Energiewende (AKTE), die Lokale Agenda 21 Taunusstein und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Ortsverband Taunusstein diesen offenen Brief:

 

Sehr geehrter Herr Zehner,

Der Arbeitskreis Taunussteiner Energiewende (AKTE), die Lokale Agenda21 und der BUND Taunusstein erwarten vom Magistrat der Stadt Taunusstein eine Aussage darüber, wie die Klimaschutzziele in Taunusstein noch erreicht werden können. Weiterlesen →

Unternehmerische Weitsicht vs. strategischer Ansatz für den Wirtschaftsstandort Taunusstein

17. Mai 2017

 

Ja, da freuen wir uns doch zunächst mal über die unternehmerische Weitsicht!

„Dies wird sich perspektivisch bei der Berechnungsgrundlage für die Steueraufkommen auch positiv abbilden, strahlt auch auf andere Unternehmen ab und trägt unserem strategischen Ansatz für den Wirtschaftsstandort Taunusstein Rechnung, zukünftig stärker Unternehmen mit einer hohen Wertschöpfung pro Arbeitsplatz neu für den Standort zu gewinnen“, so Sandro Marc Zehner

Ach, das ist wieder mal typisches Politiker-bla-bla! Die Alt-Neuhofer würden sagen: Ei, der redd widda so geschwolle!

Aber auch rein gar nichts ist von Seiten Taunussteins daran strategisch!
Das ist einzig eine Entscheidung BRITAs, (oder hat Sandro Marc Zehner sie in Hinterzimmergesprächen dazu überredet?). Die Taunussteiner Politik wollte doch schon ohne große Not alle früheren Versprechungen und Zielsetzungen für Taunusstein, wie sie unter anderem in dem Handlungsdokument „Lokale Agenda21 Taunusstein“ in der Fassung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Taunusstein vom 29. August 2000 festgehalten wurden, über Bord werfen.

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Torpedierung der Energiewende?

30. April 2017

Die Stadt Taunusstein plant offenkundig nicht die Umsetzung der Klimaschutzziele sondern deren Verhinderung

Die endgültige Verhinderung der Windkraft in Taunusstein soll auf den Weg gebracht werden.
Offensichtlich soll Taunusstein beschließen, dass es bei uns keinerlei Möglichkeiten für die Nutzung der Windkraft gibt. Die ermittelten Vorrangflächen sollen sämtlichst gestrichen werden.

Tschernobyl Mahnwache 2017 – Eingebrockte Atompilzsuppe auslöffeln

24. April 2017

Obwohl der SuperGau nun schon eine Generation zurück liegt, ist das Problem noch immer aktuell: vor wenigen Monaten wurde ein neuer Sarkophag um den havarierten Reaktor fertiggestellt, der verhindern soll, daß weitere Radioaktivität in die Umwelt gelangt. Die Strahlung die 1986 weite Teile Europas verseucht hat, belastet auch unsere Umwelt noch signifikant: In besonders betroffenen Regionen sind insbesondere Wild-Pilze noch hoch belastet. Dort wird aus gesundheitlichen Gründen vom Pilzesammeln abgeraten. Um dies zu verdeutlichen müssen wir auf der Mahnwache symbolisch die strahlende Suppe auslöffeln, die uns die Atompilze einbrocken.

Obwohl der SuperGau nun schon eine Generation zurück liegt, ist das Problem noch immer aktuell: vor wenigen Monaten wurde ein neuer Sarkophag um den havarierten Reaktor fertiggestellt, der verhindern soll, daß weitere Radioaktivität in die Umwelt gelangt. Die Strahlung die 1986 weite Teile Europas verseucht hat, belastet auch unsere Umwelt noch signifikant: In besonders betroffenen Regionen sind insbesondere Wild-Pilze noch hoch belastet. Dort wird aus gesundheitlichen Gründen vom Pilzesammeln abgeraten.
Um dies zu verdeutlichen müssen wir auf der Mahnwache symbolisch die strahlende Suppe auslöffeln, die uns die Atompilze einbrocken.

Infos zur Veranstaltung>>

Die Taunussteiner Mitfahrbank ab Mai an 15 Taunussteiner Standorten

12. April 2017 von AKTE | Keine Kommentare

Ab Anfang Mai beginnt die Stadt Taunusstein mit der Aufstellung von zunächst 15 Mitfahrbänken. Weitere werden sukzessive folgen.

Unser kurzes Video mit Erklärungen:

Die perfekte Lösung für Menschen ohne Auto oder Rad:
einfach Schild umklappen, Fahrziel wählen …
Statt Daumen raus, einfach auf die Mitfahrbank setzen
und warten, um sich mitnehmen zu lassen, gratis + unkompliziert.
Autofahrer sehen, wo man hin will und halten an …
und nehmen einen mit, wo gerade kein Bus hin fährt.
Das ist die Taunussteiner Mitfahrbank!
Die Mitfahrbank ist ein Teil der lokalen Energiewende

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Fukushima und kein Ende nach 6 Jahren

6. März 2017

Der Arbeitskreis Taunussteiner Energiewende (akte) und die Lokale Agenda 21 Taunusstein veranstalten am Samstag den 11.03.2017, 17:00 Uhr eine Mahnwache zum 6. Jahrestag der Atom-Reaktorkatastrophe von Fukushima auf dem Nikolausplatz in Hahn. Im Anschluß werden wir in Zelten übernachten.
Vor 6 Jahren begann die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima. Zum einen tritt weiterhin Radioaktivität aus und verstrahltes Wasser fließt in den Pazifik. Die kontaminierte Erde stapelt sich in schwarzen Plastiksäcken buchstäblich bis zum Horizont. Viele Menschen, insbesondere die besonders empfindlichen Kinder sind durch die Radioaktivität krank geworden. Wir wollen aber auch der Menschen gedenken, die noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurden. Sie haben ihre Heimat verloren, ihr Haus ist unbewohnbar, die sicher geglaubte Existenz zerfiel von einem Tag auf den anderen. Besonders bitter ist die Lage der Familien, die vor der Atomkatastrophe ein Haus in der nun verstrahlten Zone gekauft oder gebaut haben: obwohl ihr Haus wertlos und unbewohnbar ist, müssen sie weiterhin die Hypothek abzahlen. Die Suizidrate unter diesen Menschen steigt seit 2014 dramatisch an.  

Der Opfer und der zerstörten Existenzen der Menschen von Fukushima gedenken wir mit einer Mahnwache. Weil die Katastrohpe weiterhin andauert, belassen wir es nicht bei der Mahnwache. Wir übernachten in symbolischer Solidarität mit den Evakuierten nach der Mahnwache auf dem Nikolausplatz in Taunusstein – Hahn. Wie in Fukushima werden die in den provisorischen Unterkünften Lebenden von Helfern mit dem Lebensnotwendigen versorgt. 

Damit fordern wir die sofortige Abschaltung aller AKWs in Deutschland und anderswo vor der nächsten Katastrophe, die jederzeit unerwartet eintreten und die Menschen in der Umgebung entwurzeln kann und sie aus ihrer Heimat vertreibt.
Siehe auch den Veranstaltungshinweis>>

 

Rundschreiben zum 6. Jahrestag Fukushima von Kazuhiko Kobayashi 

(Kobayashi war bereits als Gast-Vortragsredner bei uns und sammelt im deutschsprachigen Raum Spenden durch seine Vortragsreisen fuer die Opfer von Fukshima)

Liebe Freundinnen und Freunde,

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