Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

5. April 2022
von Hans-Werner Greß
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Wind­ener­gie in Tau­nus­stein jetzt auf den Weg bringen!

Der schreck­li­che Krieg in der Ukrai­ne macht uns allen deut­lich, wie pro­ble­ma­tisch unse­re Abhän­gig­keit von den fos­si­len Ener­gie­trä­gern ist. Deutsch­land muss schnellst­mög­lich alle Maß­nah­men ergrei­fen, um unab­hän­gig von rus­si­schem Öl und Erd­gas sowie von Koh­le zu wer­den. Dies gelingt am bes­ten durch effi­zi­en­te Ener­gie­nut­zung und durch den ver­stärk­ten Ein­satz erneu­er­ba­rer Ener­gien. Die Wind­ener­gie spielt hier­bei eine zen­tra­le Rol­le, weil sie sich gut mit der Pho­to­vol­ta­ik ergänzt und zu allen Jah­res­zei­ten zur Ver­fü­gung steht. Wind­ener­gie ist Frie­dens- und Über­le­bens­en­er­gie. Sie ist sowohl eine Ver­si­che­rung gegen gefähr­li­che poli­ti­sche Abhän­gig­kei­ten als auch gegen die dro­hen­den Gefah­ren des Klimawandels.

In Tau­nus­stein gibt es drei im Regio­nal­plan Süd­hes­sen aus­ge­wie­se­ne Vor­rang­flä­chen für Wind­ener­gie. Zwei davon befin­den sich auf dem Tau­nus­kamm, ein drit­ter Stand­ort liegt nörd­lich von Wings­bach und ist Teil einer grö­ße­ren Vor­rang­flä­che, vor­wie­gend auf dem Gebiet der Gemein­de Hohen­stein. Besit­zer der in Tau­nus­stein infra­ge kom­men­den Flä­chen sind die Stadt Tau­nus­stein und das Land Hessen.

Es gibt kei­nen Grund, die­se Flä­chen nicht schnellst­mög­lich für die Wind­ener­gie zu nut­zen. Durch die Pacht­ein­nah­men stün­den der Stadt Tau­nus­stein zusätz­li­che Mit­tel für wich­ti­ge kom­mu­na­le Auf­ga­ben zur Verfügung.

Ange­sichts des­sen for­dern wir die Stadt Tau­nus­stein auf, sich mit Hes­sen-Forst und der Gemein­de Hohen­stein abzu­stim­men und die Pla­nun­gen für die­se Wind­parks umge­hend aufzunehmen.

Orts­grup­pe Taunusstein
AKTE Logo

3. Juni 2022
von AKTE
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Neue Hei­zung? – Es geht auch ohne Gas und Öl!

3. Juni  um  18:00 bis  19:30

Details 

Datum: 
3. Juni 
Zeit: 
18:00 bis 19:30
Eintritt: 
Kostenlos 
Ver­an­stal­tungs­ka­te­go­rie:
Ver­an­stal­tung-Tags:
, , , , , , ,
Webseite: 
https://www.buerger-energie-hohenstein.de

Veranstalter 

Bür­ger Ener­gie Hohenstein 
E‑Mail:
info@buergerenergie-hohenstein.de
Webseite: 
Ver­an­stal­ter-Web­site anzeigen

Dorf­ge­mein­schafts­haus Holzhausen

Am Kin­der­gar­ten 1
Hohen­stein-Holz­hau­sen über Aar, 65329 Deutsch­land
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27. April 2022
von AKTE
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Bal­kon­kraft­werk – Eige­ner Strom für klei­nes Geld

Details 

Datum: 
27. April 
Zeit: 
18:00
Eintritt: 
Kostenlos 
Ver­an­stal­tungs­ka­te­go­rie:
Ver­an­stal­tung-Tags:
, , , , , , ,
Webseite: 
https://www.buerger-energie-hohenstein.de/balkonkraftwerk/

Veranstalter 

Bür­ger Ener­gie Hohenstein 
E‑Mail:
info@buergerenergie-hohenstein.de
Webseite: 
Ver­an­stal­ter-Web­site anzeigen

Bür­ger­haus Born

Müh­len­berg­stra­ße 21
Hohen­stein, 65329 Deutsch­land
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26. April 2022
von AKTE
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Mahn­wa­che zum Jah­res­tag der Tscher­no­byl Reak­tor­ka­ta­stro­phe vor 36 Jahren

26. April  um  17:00 bis  18:00

Dosenwerfen auf AKWs
Der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de und die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein lädt am 26. April um 17 Uhr zur Mahn­wa­che auf dem Niko­laus-Platz in Tsst-Hahn ein.
Wir wol­len der Reak­tor­ka­ta­stro­phe in Tscher­no­byl vor 36 Jah­ren und ihrer Opfer geden­ken.
Zudem erfüllt uns der rus­si­sche Über­fall auf die Ukrai­ne mit größ­ter Sor­ge, denn Kampf­hand­lun­gen in der Nähe von AKWs stei­gern das Risi­ko eines Super-GAUs gewal­tig und deren Fol­gen gehen weit über das Kriegs­ge­biet hin­aus.
Wir for­dern das sofor­ti­ge Ende des Krie­ges, die Abschal­tung aller AKWs und die Ener­gie­wen­de hin zu kon­se­quen­ter Suf­fi­zi­enz und Effi­zi­enz und voll­stän­di­ger Ver­sor­gung durch hei­mi­sche erneu­er­ba­re Ener­gie­quel­len, denn nur so machen wir uns unab­hän­gig von gewalt­be­rei­ten Des­po­ten wie Putin.

Jens Garl­eff hat sich Gedan­ken zum Tscher­no­byl Jah­res­tag gemacht, hier zu lesen »

Dr.-Peter-Nikolaus-Platz

Aar­stra­ße 140
Tau­nus­stein, Hes­sen 65232 Deutsch­land
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22. April 2022
von Dr. Jens Garleff
Keine Kommentare

Gedan­ken zum Tscher­no­byl-Jah­res­tag 2022

Dosenwerfen auf AKWs

Der Krieg in der Ukrai­ne, aus­ge­löst durch den rus­si­schen Über­fall, legt für mich fol­gen­de Gedan­ken nahe: 

1) Atom­kraft ist nicht sicher. Schon zu Frie­dens­zei­ten gibt es ein untrag­bar gro­ßes Risi­ko, dass durch dum­me Zufäl­le” ein AKW explo­diert, durch­schmilzt, o.ä.

Im Krieg steigt die­ses Risi­ko dra­ma­tisch an; wie leicht kann eine fehl­ge­lei­te­te Rake­te oder ein miss­glück­ter Schuss einer Gra­na­te das AKW ver­se­hent­lich beschä­di­gen, auch wenn wie bis­lang in der Ukrai­ne bei­den Sei­ten offen­bar ein Inter­es­se dar­an haben, die Sicher­heit der Atom­an­la­gen zu gewähr­leis­ten.
Den­noch besteht ein ernst­zu­neh­men­des Risi­ko, dass die Spi­ra­le aus Dro­hun­gen aus dem Ruder läuft, und ein­zel­ne Akteu­re, Sol­da­ten, Par­ti­sa­nen oder über­for­der­tes Reak­tor­per­so­nal Feh­ler mit kata­stro­pha­len Fol­gen machen. Bekannt­lich zer­stört der Angrei­fer bewusst die Infra­struk­tur des Fein­des, um des­sen Nach­schub und auch des­sen Repa­ra­tur von Kriegs­ge­rät und die Rüs­tungs­pro­duk­ti­on zu unter­bin­den. Dabei kann es leicht gesche­hen, dass unver­hofft auch Reak­to­ren vom Strom­netz oder von der Ver­sor­gung mit Kühl­was­ser abge­schnit­ten werden. 

Selbst wenn es noch gelingt, einen beschä­dig­ten oder sei­ner Infra­struk­tur beraub­ten Reak­tor kon­trol­liert her­un­ter­zu­fah­ren, muss der Reak­tor­kern und das Abkling­be­cken mit gebrauch­ten Brenn­ele­men­ten für vie­le Wochen unun­ter­bro­chen aktiv gekühlt wer­den, sonst droht auch im abge­schal­te­ten AKW eine Kern­schmel­ze, die nach weni­gen Stun­den bis Tagen unkon­trol­lier­bar wird. Wie real die­ses Sze­na­rio ist, muss­te die Welt 2011 in Fuku­shi­ma zur Kennt­nis neh­men. Erd­be­ben und Tsu­na­mi hat­ten die Reak­to­ren selbst weit­ge­hend unbe­scha­det über­stan­den, die sofort her­un­ter­ge­fah­ren wur­den. Nur war die Strom­ver­sor­gung und damit die Küh­lung lan­ge genug unter­bro­chen, sodass die unver­meid­li­che Nach­zer­falls­wär­me in den Brenn­ele­men­ten zur Kata­stro­phe führ­te. Wir müs­sen also hof­fen und beten, dass die ukrai­ni­schen AKW (Chmel­nyz­kyjRiw­neSapo­rischsch­jaSüd-Ukrai­ne) bei Krieg­be­ginn abge­schal­tet wur­den. Auch wenn die Nach­zer­falls­wär­me noch vie­le Mona­te prin­zi­pi­ell stark genug ist, um den Reak­tor zu zer­stö­ren, ver­grö­ßert sich das Zeit­fens­ter, in dem die Küh­lung wie­der her­ge­stellt und die Kern­schmel­ze ver­hin­dert wer­den kann. Direkt nach dem Erlö­schen der Ket­ten­re­ak­ti­on schmilzt ein unge­kühl­ter Reak­tor nach knapp 2 Stun­den. Einen Monat nach dem Abschal­ten hat man rund 2 Tage lang die Chan­ce, die Küh­lung wie­der her­zu­stel­len, bevor eine unbe­herrsch­ba­re Kern­schmel­ze ein­tritt. Ein paar Tage klingt nach viel Zeit. Mit den Zer­stö­run­gen nach den rus­si­schen Angrif­fen vor Augen scheint es zumin­dest frag­lich, ob die Ver­sor­gung mit Strom und Kühl­was­ser schnell genug gesi­chert wer­den kann. 

Lei­der steht zu befürch­ten, dass Krieg auf wei­te­re Län­der über­greift. Daher müss­ten auch die AKW in den ande­ren euro­päi­schen Län­dern, Tsche­chi­en, Slo­wa­kei, Deutsch­land und Schwe­den sofort abge­schal­tet werden. 

Ganz unab­hän­gig von den bei­spiel­lo­sen Sicher­heits­ri­si­ken der AKWs stel­len sie eine sehr teu­re Mög­lich­keit dar, uns mit Ener­gie zu ver­sor­gen. Um in Hin­kley Point ein neu­es AKW zu pla­nen, muss­te die eng­li­sche Regie­rung eine Ein­spei­se­ver­gü­tung von über 11 Ct/​kWh anbie­ten, die zudem über 30 Jah­re garan­tiert wird. Die bei­den aktu­el­len neu­en AKW-Pro­jek­te in der EU stel­len eben­so ein Trau­er­spiel dar: – Olki­luo­to in Finn­land wur­de 3x mal so teu­er wie ursprüng­lich zum Fix­preis von 3Mrd. Euro ange­bo­ten. Die Bau­zeit ver­län­ger­te sich von den pro­jek­tier­ten 6 Jah­ren auf inzwi­schen 17 Jah­re. Inzwi­schen läuft der Reak­tor, aller­dings nur im Test­be­trieb und soll ab dem Som­mer 2022 regu­lär Strom lie­fern. Wenn nicht wie­der etwas dazwi­schen­kommt … – Fla­man­vil­le in Frank­reich soll­te ursprüng­lich 3,3 Mrd. Euro kos­ten; inzwi­schen geht der zukünf­ti­ge Betrei­ber von Bau­kos­ten in Höhe von 12,7 Mrd. Euro, der fran­zö­si­sche Rech­nungs­hof rech­net sogar mit 19,1 Mrd. Euro Gesamt­kos­ten für das Pro­jekt; der erzeug­te Strom wür­de danach 11 – 12 Ct/​kWh kos­ten. Die Inbe­trieb­nah­me wur­de im Janu­ar 2022 zum wie­der­hol­ten Mal ver­scho­ben, und soll nun im 2. Quar­tal 2023 statt­fin­den. Wer weiß, wann’s wirk­lich so weit ist … Zum Ver­gleich: Aktu­ell wird der teu­re” Foto­vol­ta­ik-Strom in Deutsch­land mit 6,52 Ct/​kWh ver­gü­tet. Für die Dun­kel­flau­te brau­chen wir Strom­spei­cher. Bat­te­rie­spei­cher kos­ten ca. 15 Ct/​kWh, groß­tech­nisch kön­nen Pump­spei­cher­kraft­wer­ke den Strom viel preis­wer­ter spei­chern. Daher scheint es mir mehr als rea­lis­tisch, dass Strom aus Son­ne und Wind­kraft inklu­si­ve der nöti­gen Strom­spei­cher preis­güns­ti­ger zu haben ist, als Strom aus neu zu bau­en­den AKW. Noch ein Ver­gleich: PV Anla­gen und Wind­kraft kann man jeder­zeit völ­lig gefahr­los von einer Sekun­de auf die nächs­te abre­geln und bei Bedarf sofort wie­der ans Netz neh­men. AKWs kön­nen nur stur durch­lau­fen, egal ob oder wie viel Strom gera­de gebraucht wird. Ins­be­son­de­re nach einer Schnell­ab­schal­tung dau­ert es vie­le Tage, bis der Reak­tor sicher” wie­der den nor­ma­len Leis­tungs­be­trieb erreicht. Fle­xi­bel und sicher plan­bar ist in mei­nen Augen anders als jetzt Gas geben, damit ich 2 Wochen vol­le Leis­tung bekom­me, egal ob ich sie dann brau­che oder nicht. 

2) Abhän­gig­keit von Öl- und Gas­lie­fe­run­gen aus Russland.

Ich fin­de es schlicht beschä­mend, dass wir wei­ter­hin unse­ren Ener­gie­hun­ger mit Öl und Gas aus Russ­land stil­len, und damit dem aktu­el­len Schläch­ter Euro­pas die Kriegs­kas­se täg­lich neu fül­len. Die Men­schen in der Ukrai­ne kämp­fen ums nack­te Über­le­ben, auf der Flucht oder im Kampf, und unse­re Soli­da­ri­tät reicht nicht mal so weit, har­te Ein­schnit­te wie ein Tem­po­li­mit oder eine um weni­ge Grad redu­zier­te Raum­hei­zung zu akzep­tie­ren. Lang­fris­tig müs­sen wir unse­re Ener­gie­ver­sor­gung ohne­hin CO₂-neu­tral auf­stel­len, um die Kli­ma­zie­le des Pari­ser Abkom­mens ein­zu­hal­ten. Nun rächen sich die Ver­säum­nis­se der Ver­gan­gen­heit gleich dop­pelt: Die deut­sche Poli­tik setzt seit Jah­ren bei der Ener­gie­ver­sor­gung nur auf bil­lig-bil­lig-bil­lig, und das auch nur bei kurz­sich­ti­ger Betrach­tungs­wei­se, denn die Kos­ten, die in den letz­ten Jah­ren schein­bar ein­ge­spart wur­den, weil die Ener­gie­wen­de als unpo­pu­lär teu­er galt, fal­len uns dop­pelt und drei­fach auf die Füße, wenn nun der Kli­ma­wan­del zuschlägt. Aller­dings ver­die­nen an den fos­si­len Ener­gie­trä­gern ande­re als die jetzt und in Zukunft, die Schä­den durch den Kli­ma­wan­del erlei­den. Die Rezep­te sind bekannt, was getan wer­den muss, um den Kli­ma­kol­laps erträg­lich zu hal­ten:
der Ener­gie­ver­brauch muss sin­ken durch Suf­fi­zi­enz, d.h. Ener­gie soll nur noch ein­ge­setzt wer­den, wo es wirk­lich nötig ist. Es ist para­dox, mit dem Auto in die Fir­ma zu fah­ren, dann den Auf­zug ins Büro zu neh­men – und um fit zu blei­ben, nach Fei­er­abend auf dem Heim­trai­ner zu trai­nie­ren.
Pro­duk­te müs­sen lang­le­big sein, um Ener­gie­ver­brauch bei der Erzeu­gung und Umwelt­be­las­tung bei der Ent­sor­gung zu minimieren. 

Der nächs­te Punkt ist Effi­zi­enz, d.h. die Dienst­leis­tun­gen für den Ener­gie­ein­satz wirk­lich nötig ist (z.B. Brot backen, Beleuch­tung, etc), sol­len ener­ge­tisch opti­miert wer­den, dass mit mini­mal mög­li­chem Ener­gie­ver­brauch die erfor­der­li­che Dienst­leis­tung erbracht wer­den kann. Kon­kret heißt das klei­ne spar­sa­me Elek­tro­fahr­zeug für die letz­te Mei­le, Bus und Bahn für die lan­gen Stre­cken, LED statt Glüh­bir­ne, gut gedämm­te Pas­siv­häu­ser, in denen die Abwär­me der Bewoh­ne­rIn­nen und der Gerä­te prak­tisch als Hei­zung aus­reicht, etc. 

Auf die­se Wei­se soll­te es mög­lich sein, mit 25 % des aktu­el­len Ver­brauchs an Ener­gie unser Leben in nahe­zu gewohn­ter Wei­se zu bestrei­ten. Die­ses ver­blei­ben­de Vier­tel an Ener­gie kann dann leicht durch erneu­er­ba­re Ener­gie­quel­len gedeckt wer­den: Son­nen­en­er­gie sorgt für Wär­me und Strom, Wind- und Was­ser­kraft erzeu­gen Strom, Bio­mas­se ist leicht zu spei­chern und deckt die Spit­zen­last. Zusätz­lich wird Strom in Bat­te­rien und Pump­spei­cher­kraft­wer­ken für die berühm­te Dun­kel­flau­te gespeichert. 

Natür­lich kos­tet die Ener­gie­wen­de viel Geld. Aller­dings ist es eine Lüge, dass ein wei­ter so” mit Koh­le und Atom auf lan­ge Sicht kos­ten­güns­ti­ger wäre. Zudem blei­ben die unkal­ku­lier­ba­ren Risi­ken der nuklea­ren Ver­seu­chung und der Kli­ma­ka­ta­stro­phe; um es kurz zu sagen: Die Ener­gie­wen­de wird Geld kos­ten. Der Ver­zicht auf die Ener­gie­wen­de wird noch teu­rer: Wei­ter so” kos­tet uns das Leben. 

22. Oktober 2021
von AKTE
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Bal­kon­kraft­werk – Eige­ner Strom für klei­nes Geld – 10.Taunussteiner Energiewendestammtisch

22. Okto­ber 2021  um  19:30 bis  22:00

Balkonkraftwerk - Eigener Strom für kleines Geld

Details 

Datum: 
22. Okto­ber 2021 
Zeit: 
19:30 bis 22:00
Eintritt: 
Kostenlos 
Ver­an­stal­tungs­ka­te­go­rie:
Ver­an­stal­tung-Tags:
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Veranstalter 

<span class=“caps”>AKTE</span>

Gast­stät­te Zum Wiesengrund

Tal­stra­ße 10
Tau­nus­stein-Seit­zen­hahn, Hes­sen 65232 Deutsch­land
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06128 44530

30. August 2020
von AKTE
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Fahr­rad-Got­tes­dienst – Evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de Bleidenstadt

30. August 2020  um  09:30 bis  11:30

Mit dem Fahr­rad auf der Spur der Schön­heit der Schöpfung

Got­tes Schöp­fung und was wir damit machen“. Mit dem Fahr­rad bege­ben wir uns sowohl auf die Spur der Schön­heit der Schöp­fung als auch der mensch­li­chen Ein­grif­fe, mit denen die Lebens­grund­la­gen für Mensch und Tier gefähr­det und ver­nich­tet wer­de. Beginn ist um 9.30 Uhr an der Kir­che St. Peter auf dem Berg. Die Tour geht dann durchs Aar­tal und ist auch für Kin­der und Fami­li­en geeig­net (ca. 7 km). Für Impul­se, Gebe­te, Lie­der und eine Akti­on zum Mit­ma­chen hält die Grup­pe an geeig­ne­ten Stel­len an. Gegen 11 Uhr fin­det an der Kir­che ein Abschluss­got­tes­dienst im Frei­en statt. Hier­zu sind auch alle ein­ge­la­den, die nicht mit dem Fahr­rad fah­ren kön­nen oder wol­len.
Bei Regen fin­det der Got­tes­dienst um 10 Uhr in der Kir­che St. Peter auf dem Berg statt.
Mit dabei sind: Arbeits­kreis AKTE – Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de und der Pfad­fin­der­stamm Schinderhannes

Details 

Datum: 
30. August 2020 
Zeit: 
09:30 bis 11:30
Ver­an­stal­tungs­ka­te­go­rie:
Ver­an­stal­tung-Tags:
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Veranstalter 

Ev. Kir­chen­ge­mein­de Bleidenstadt 
Telefon: 
06128 – 42950 
Webseite: 
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St. Peter auf dem Berg in Bleidenstadt

Kirch­stra­ße
Tau­nus­stein- Blei­den­stadt, Hes­sen 65232 Deutsch­land
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28. August 2020
von AKTE
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Nach­bar­schaft­li­ches e‑Carsharing für Wehen

28. August 2020  um  17:00 bis  18:00

Ein­la­dung zur Info- u. Gründungsveranstaltung

• Macht ein eige­nes Auto eigent­lich noch Sinn, wenn man es nur gele­gent­lich fährt oder als Zweit­wa­gen hält?

• Ist es nicht viel prak­ti­scher und ein­fa­cher, in der Nach­bar­schaft ein Fahr­zeug ste­hen zu haben, wel­ches man in einer Gemein­schaft teilt?

• Kos­ten­güns­ti­ger als das eige­ne Auto und man muss sich um fast nichts küm­mern – nur fahren?

• Wäre es nicht schön auf die­se Wei­se die Umwelt zu scho­nen, CO2-frei mit Öko­strom zu fah­ren und weni­ger Autos auf der Stra­ße ste­hen zu haben?

Die pro regio­na­le ener­gie eG macht es möglich!

Ste­fan Scholz von der Bür­ger­en­er­gie­ge­nos­sen­schaft stellt das Kon­zept vor für die e‑Car­sha­ring-Gemein­schaft in Wehen

PDF mit wei­te­ren Infos zum Nach­bar­schafts­au­to” dem Mobi­li­täts­kon­zept gemein­schaft­li­ches e‑Carsharing von premobil:

pre­mo­bil-Inf­o­Fly­er-Nach­bar­schafts­au­to-Web

pro regio­na­le ener­gie eG

064329136 1495

Ver­an­stal­ter-Web­site anzeigen

Fami­lie Krause

Brü­xer Stra­ße 12
Tau­nus­stein, Deutsch­land 65232
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(06128) 84441

26. August 2020
von Hans-Werner Greß
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Wind­kraft auf dem Tau­nus­kamm – wo denn sonst?

Kom­men­tar zur auf­ge­reg­ten Dis­kus­si­on über die Wind­kraft in Wies­ba­den
anläss­lich des Urteils des Ver­wal­tungs­ge­richts Wies­ba­den vom 24.07.2020

silhouette of windmills under orange sunset
Pho­to by Pixabay on Pexels.com

Laut aktu­el­len Umfra­gen ran­giert in der deut­schen Bevöl­ke­rung der Kli­ma­schutz auf Platz 1 der wich­tigs­ten gesell­schaft­li­chen Auf­ga­ben. Eine über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit (89 %) befür­wor­tet eine stär­ke­re Nut­zung der erneu­er­ba­ren Ener­gien. Die Hal­tung in der Bevöl­ke­rung zuguns­ten von mehr Kli­ma­schutz und erneu­er­ba­ren Ener­gien ist also sehr posi­tiv. Doch eine klei­ne, sehr laut­star­ke Min­der­heit macht regel­mä­ßig Stim­mung gegen die­sen gesell­schaft­li­chen Kon­sens und atta­ckiert die Ener­gie­wen­de, ins­be­son­de­re den Bau von Windkraftanlagen.

Um gehört zu wer­den, ver­wen­den Wind­kraft­geg­ner ger­ne die bekann­ten Metho­den der Agi­ta­ti­on: Falsch­dar­stel­lung, Über­trei­bung, Dra­ma­ti­sie­rung. Mit Wor­ten las­sen sich Emo­tio­nen und Bil­der erzeu­gen, die mit den Tat­sa­chen nicht viel zu tun haben müs­sen. Wenn der Begriff Kra­nich-Schred­der­an­la­ge“ ver­wen­det wird, muss man über das Für und Wider nicht lan­ge nachdenken.

Ange­sichts sol­cher Infor­ma­tio­nen“ ver­fes­tigt sich bei Bür­gern schnell die Ein­schät­zung: Ja wenn das so ist, dann bin ich auch gegen Wind­ener­gie“ – und damit lie­gen sie intui­tiv rich­tig, denn wenn die Behaup­tun­gen der Wind­kraft­geg­ner stim­men wür­den, dann wäre der Bau die­ser Anla­gen tat­säch­lich nicht zu ver­ant­wor­ten. Der Haken ist nur: die meis­ten Behaup­tun­gen stim­men ent­we­der nicht oder nur in sehr klei­nen Tei­len, und das was stimmt, ent­puppt sich bei nähe­rer Betrach­tung als unspek­ta­ku­lär und unproblematisch.

Wei­ter­le­sen →

12. August 2020
von AKTE
Keine Kommentare

e‑Carsharing Sta­ti­on eröffnet

pre­mo­bil von der pro regio­na­le eG star­tet in Rans­bach-Baum­bach mit dem Ange­bot Nach­bar­schafts­au­to”

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Bericht des SWR
Elek­tro­au­tos für die Nach­bar­schaft
08.08.2020SWR Aktu­ell Rheinland-Pfalz

Die offi­zi­el­le Eröff­nungs­fei­er für das e‑Carsharing von pre­mo­bil an der Wohn­an­la­ge im Stadt­gar­ten” in Rans­bach-Baum­bach fand am Sams­tag, dem 8. August 2020 statt.

Bür­ger­meis­ter Micha­el Merz, Tho­mas Pen­sel, Umwelt­mi­nis­te­ri­um Rhein­land-Pfalz, Lei­ter der Abtei­lung Ener­gie und Strah­len­schutz, Tors­ten Klein, Spre­cher Bünd­nis 90/​Die Grü­nen Kreis­ver­band Wes­ter­wald, Pfar­rer Wolf­gang Weik, Evan­ge­li­sche Kir­che Hes­sen Nas­sau und Ste­fan Scholz, Vor­stand pro regio­na­le ener­gie eG spra­chen zur Eröffnung.

Alle Bewoh­ner der Wohn­an­la­ge und der Nach­bar­schaft kön­nen sich über den Beginn einer neu­en nach­bar­schaft­li­chen Mobi­li­täts-Gemein­schaft freu­en. Die Teil­nah­me an dem nach­bar­schaft­li­chen e‑Carsharing ersetzt für vie­le den Zweit­wa­gen oder das Auto, was sie nur gele­gent­lich nutz­ten. Das ist viel prak­ti­scher und ein­fa­cher, in der Nach­bar­schaft ein Fahr­zeug ste­hen zu haben, wel­ches man in einer Gemein­schaft teilt und kos­ten­güns­ti­ger als das eige­ne Auto und man muss sich um fast nichts küm­mern – nur fah­ren. Außer­dem ist es schön auf die­se Wei­se die Umwelt zu scho­nen, CO2-frei mit Öko­strom zu fah­ren und weni­ger Autos auf der Stra­ße ste­hen zu haben. Die Nach­barn bil­den eine neue Art einer Nut­zer­ge­mein­schaft und über­neh­men damit Ver­ant­wor­tung für ihre Mobi­li­tät, mit dem guten Gefühl gemein­sam Teil einer posi­ti­ven Ver­än­de­rung zu sein.

Die Genos­sen­schaft pro regio­na­le ener­gie eG über­nimmt die Orga­ni­sa­ti­on und den Betrieb und küm­mert sich um den Kauf der Fahr­zeu­ge, die Errich­tung der Lade­sta­ti­on am Stand­ort, die Nut­zer­ver­wal­tung und die monat­li­chen Abrech­nun­gen, die Fahr­zeug­war­tung und stellt für die Nut­zer eine mobi­le Buchungs­app und eine Ser­vice-Hot­line zur Verfügung.

Mehr Infos: e‑Carsharing von pre­mo­bil und hier im aktu­el­len Fly­er zum Modell Nach­bar­schafts­au­to – Fah­ren in Gemeinschaft”:

pre­mo­bil-Inf­o­Fly­er-Nach­bar­schafts­au­to-Web

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