Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

5. April 2022
von Hans-Werner Greß
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Wind­ener­gie in Tau­nus­stein jetzt auf den Weg bringen!

Der schreck­li­che Krieg in der Ukrai­ne macht uns allen deut­lich, wie pro­ble­ma­tisch unse­re Abhän­gig­keit von den fos­si­len Ener­gie­trä­gern ist. Deutsch­land muss schnellst­mög­lich alle Maß­nah­men ergrei­fen, um unab­hän­gig von rus­si­schem Öl und Erd­gas sowie von Koh­le zu wer­den. Dies gelingt am bes­ten durch effi­zi­en­te Ener­gie­nut­zung und durch den ver­stärk­ten Ein­satz erneu­er­ba­rer Ener­gien. Die Wind­ener­gie spielt hier­bei eine zen­tra­le Rol­le, weil sie sich gut mit der Pho­to­vol­ta­ik ergänzt und zu allen Jah­res­zei­ten zur Ver­fü­gung steht. Wind­ener­gie ist Frie­dens- und Über­le­bens­en­er­gie. Sie ist sowohl eine Ver­si­che­rung gegen gefähr­li­che poli­ti­sche Abhän­gig­kei­ten als auch gegen die dro­hen­den Gefah­ren des Klimawandels.

In Tau­nus­stein gibt es drei im Regio­nal­plan Süd­hes­sen aus­ge­wie­se­ne Vor­rang­flä­chen für Wind­ener­gie. Zwei davon befin­den sich auf dem Tau­nus­kamm, ein drit­ter Stand­ort liegt nörd­lich von Wings­bach und ist Teil einer grö­ße­ren Vor­rang­flä­che, vor­wie­gend auf dem Gebiet der Gemein­de Hohen­stein. Besit­zer der in Tau­nus­stein infra­ge kom­men­den Flä­chen sind die Stadt Tau­nus­stein und das Land Hessen.

Es gibt kei­nen Grund, die­se Flä­chen nicht schnellst­mög­lich für die Wind­ener­gie zu nut­zen. Durch die Pacht­ein­nah­men stün­den der Stadt Tau­nus­stein zusätz­li­che Mit­tel für wich­ti­ge kom­mu­na­le Auf­ga­ben zur Verfügung.

Ange­sichts des­sen for­dern wir die Stadt Tau­nus­stein auf, sich mit Hes­sen-Forst und der Gemein­de Hohen­stein abzu­stim­men und die Pla­nun­gen für die­se Wind­parks umge­hend aufzunehmen.

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