Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

Bio­sphä­ren­re­gi­on Tau­nus-Rhein-Main in der Dis­kus­si­on – Loka­le Agen­da 21 lädt zum Jubi­lä­ums­kol­lo­qi­um ein

Bürgerstiftung-RheingauTaunus - Unser Land!

Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung Tau­nus­steins in der Bio­sphä­ren­re­gi­on?

In Wür­di­gung ihres 20jährigen Bestehens im Jahr 2018 ver­an­stal­tet die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein am Mon­tag, dem 15. Janu­ar 2018 um 18.00 Uhr im Bür­ger­haus Tau­nus“, Alter Saal, Tau­nus­stein-Hahn, Aar­stra­ße 138 ein öffent­li­ches Kol­lo­qui­um zum The­ma Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung Tau­nus­steins in der Bio­sphä­ren­re­gi­on?“ (sie­he auch unse­ren Ver­an­stal­tungs­hin­weis »)

Refe­ren­ten und Podi­ums­dis­kus­si­on:

Sie wer­den auch Fra­gen aus dem Publi­kum beant­wor­ten.
Die Ver­an­stal­tung wird von Han­ne­lo­re Wie­de­mann, Redak­ti­on der Rhein-Main-Pres­se, mode­riert.

Bio­sphä­ren­re­gi­on: Kon­ser­vie­rung und Rena­tu­rie­rung oder Nach­hal­tig­keit der Kul­tur­land­schaft?
Nut­zung von Wind­kraft und Bio­mas­se

Anlass für die Wahl des The­mas ist, dass die Hes­si­sche Lan­des­re­gie­rung zu Beginn des Jah­res 2018 eine Mach­bar­keits­stu­die zur Aus­wei­sung einer Bio­sphä­ren­re­gi­on Tau­nus-Rhein-Main“ in Auf­trag geben will.
Bio­sphä­ren­re­gio­nen sind von der UNESCO aus­ge­wähl­te und aner­kann­te Modell­re­gio­nen, in denen unter ande­rem nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung in öko­lo­gi­scher, aber auch in wirt­schaft­li­cher und sozi­al-kul­tu­rel­ler Hin­sicht exem­pla­risch ver­wirk­licht wer­den soll.
Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung im Sin­ne die­ser Ziel­set­zun­gen strebt die Loka­le Agen­da 21 auch für die kom­mu­na­le Ent­wick­lung an. Die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein begrüßt des­halb die Prü­fung der Mög­lich­kei­ten für die Aus­wei­sung einer Bio­sphä­ren­re­gi­on.
Bio­sphä­ren­re­gio­nen haben drei Haupt­funk­tio­nen:

  • Schutz und Erhal­tung von Land­schaf­ten, Öko­sys­te­men, Arten und gene­ti­scher Viel­falt,
  • nach­hal­ti­ge wirt­schaft­li­che und sozi­al-kul­tu­rel­le Ent­wick­lung und
  • logis­ti­sche Unter­stüt­zung für Modell­pro­jek­te, Umwelt­bil­dung, For­schung und Umwelt­be­ob­ach­tung.

In Bio­sphä­ren­re­gio­nen müs­sen im Sin­ne der Schutz- und Erhal­tungs­funk­ti­on min­des­tens 3 % der Flä­che als Natur­schutz­ge­bie­te ohne mensch­li­che Nut­zung (Kern­zo­ne) und min­des­tens 20 % der Flä­che als Pfle­ge­zo­ne mit ange­pass­ter Nut­zung und Bewirt­schaf­tung aus­ge­wie­sen wer­den.
Wäh­rend die vor­ge­schrie­be­ne Aus­wei­sung von Kern- und Pfle­ge­zo­nen zum einen oft als Restrik­ti­on und Nach­teil ange­se­hen wird, trägt aber zum ande­ren die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung zu einer dau­er­haf­ten Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät bei, und die Kom­mu­nen und Unter­neh­men kön­nen das Qua­li­täts­sie­gel der UNESCO zur Ver­mark­tung in vie­len Berei­chen nut­zen.
Wir gehen davon aus, dass in der Ver­an­stal­tung vie­le wich­ti­ge Aspek­te zur Chan­ce unse­rer Regi­on, eine Modell­re­gi­on zu wer­den, zur Spra­che kom­men und sich dar­aus leb­haf­te Dis­kus­sio­nen ent­wi­ckeln.

Fol­gen­de Links füh­ren zu tie­fer­ge­hen­der Infor­ma­ti­on zum The­ma und klä­ren vor allem die Fra­ge, wie die­ses Pro­jekt zusam­men­geht mit der Nut­zung von Wind­kraft und Bio­mas­se für den Kli­ma­schutz und die Ener­gie­wen­de:

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