Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

17. September 2013
von Willi Winkens
Kommentare deaktiviert für Unwür­di­ge Wahl­pro­pa­gan­da im Rhein­gau-Tau­nus-Monats­an­zei­ger“ des CDU-MdB Klaus-Peter Willsch

Unwür­di­ge Wahl­pro­pa­gan­da im Rhein­gau-Tau­nus-Monats­an­zei­ger“ des CDU-MdB Klaus-Peter Willsch

Erwi­de­rung auf einen unsäg­li­chen Arti­kel in der Haus­pos­til­le des Herrn Klaus-Peter Willsch:
CDU: Kei­ne Wind­rä­der auf dem Tau­nus­kamm“

Wer ver­ein­nahmt hier eigent­lich wen?

Wie ver­zwei­felt muss man bei der CDU schon sein, wenn man sich der per­ma­nen­ten Unter­stüt­zung eines Ver­eins bedient, der Mit­glied in der EPAW ist, die sich ganz offen dem Kampf gegen alle For­men der erneu­er­ba­ren Ener­gien auf euro­päi­scher Ebe­ne ver­schrie­ben und sehr enge Kon­tak­te zur fran­zö­si­schen Atom­in­dus­trie hat ( sie­he hier). Dass man sei­tens der CDU auch noch auf die­ses dem­ago­gi­sche* You­tube Video von Ret­tet den Tau­nus­kamm“ hin­weist, ist an Pein­lich­keit kaum noch zu über­bie­ten.

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10. September 2013
von AKTE
Kommentare deaktiviert für Don Qui­jo­te läuft Amok – Wind­rä­der alle paar Meter!

Don Qui­jo­te läuft Amok – Wind­rä­der alle paar Meter!

CDU ver­schreckt mit Falsch­mel­dung:

Rot-Grün plant 1212 Wind­rä­der im Rhein­gau-Tau­nus-Kreis”

Ein Horr­o­sze­na­rio aus fal­schen Annah­men, ver­dreh­ten Behaup­tun­gen und eine schlich­te Ver­wechs­lung

In einer Pres­se­mit­tei­lung der CDU vom 30.08.2013, mit der die Wäh­ler auf­ge­schreckt wer­den soll­ten, wird behaup­tet, dass “… mit einer Ver­tu­schungs­tak­tik der von einer rot-grü­nen Mehr­heit domi­nier­te Regio­nal­ver­band, die Wäh­ler vor den Wah­len am 22. Sep­tem­ber zu täu­schen ver­su­che. Offen­bar soll­ten die Vor­rang­flä­chen nicht vor der Land­tags­wahl ver­öf­fent­licht wer­den“.

Tat­säch­lich hat die Regio­nal­ver­samm­lung Süd­hes­sen am 6.9. in Frank­furt Fol­gen­des nach den Vor­ga­ben des Land­ta­ges für den Teil­plan Erneu­er­ba­re Ener­gien“ beschlos­sen:
Danach müs­sen unter ande­rem Wind­rä­der 1000 Meter Abstand zu Sied­lun­gen hal­ten, und an den Stand­or­ten muss die Wind­ge­schwin­dig­keit min­des­tens 5,75 Meter pro Sekun­de in 140 Metern Höhe betra­gen. Mit die­sen Vor­ga­ben könn­ten 2,8 Pro­zent der Flä­che Süd­hes­sens als mög­li­che Stand­or­te aus­ge­wie­sen wer­den.

Rot-Grün in der Regio­nal­ver­samm­lung (zustän­dig für die Regio­nal­pla­nung im gesam­ten Regie­rungs­prä­si­di­um Darm­stadt, ein­schließ­lich Rhein­gau-Tau­nus-Kreis) und in der Ver­bands­kam­mer des Regio­nal­ver­ban­des (zustän­dig für den regio­na­len Flä­chen­nut­zungs­plan des Regio­nal­ver­bands­ge­bie­tes = Bal­lungs­raum um Frank­furt) hat­te ande­re Auf­fas­sun­gen von den Kri­te­ri­en zur Ermitt­lung von Vor­rang­ge­bie­ten, als dies nun seit Anfang Juli im Lan­des­ent­wick­lungs­plan durch die CDU/​FDP Mehr­heit im Land­tag beschlos­sen wur­de.

Der Plan­ent­wurf für die Regio­nal­pla­nung /​Regio­nal­flä­chen­nut­zungs­pla­nung muss­te daher auf die neu­en Kri­te­ri­en ange­passt wer­den und liegt nun beschlos­sen vor. Kurz vor dem Beschluss hat die Bür­ger­initia­ti­ve Wind­kraft ja- aber …” in der FAZ einen Arti­kel gehabt, der (genau­so schlecht wie die CDU-Pres­se­mit­tei­lung) den Regio­nal­ver­band mit der Regio­nal­ver­samm­lung ver­wech­selt und der das Mär­chen von der Ver­tu­schung auf­ge­bracht hat.

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