Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

#Fuku­shi­maUeber­all – Säcke voll ver­strahl­ter Erde auf dem Niko­laus­platz in Tau­nus­stein

4. März 2018

An mehr als 147.000 Plät­zen sta­peln sich in der Gegend um Fuku­shi­ma gigan­ti­sche Hal­den von schwar­zen Säcken, gefüllt mit radio­ak­tiv ver­seuch­tem Erd­bo­den, den Säu­be­rungs­trupps abge­gra­ben haben. Die­se Big Bags” von Fuku­shi­ma sind zum Sym­bol für die Fol­gen des Super-GAU gewor­den. Eine Atom­ka­ta­stro­phe in einem deut­schen AKW wür­de noch weit mehr Land kon­ta­mi­nie­ren als in Fuku­shi­ma. Die schwar­zen Hal­den wären noch grö­ßer. Sie könn­ten heu­te auch in Tau­nus­stein her­um­lie­gen. Wie sähe das aus?

Mahn­wa­che zum 7. Jah­res­tag der Atom-Reak­tor­ka­ta­stro­phe von Fuku­shi­ma

Der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (akte), die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein, der BUND Tau­nus­stein und die Katho­li­sche Gemein­de St. Johan­nes Nepo­muk aus Tau­nus­stein- Hahn ver­an­stal­ten am Sams­tag den 10.03.2017 um 17:00 Uhr eine Mahn­wa­che zum 7. Jah­res­tag der Atom-Reak­tor­ka­ta­stro­phe von Fuku­shi­ma auf dem Dr.-Peter-Nikolausplatz in Tau­nus­stein – Hahn.

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6. Jah­res­tag Fuku­shi­ma, Mahn­wa­che am Niko­laus­platz

11. März 2017

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Zum Jah­res­tag der Reak­tor­un­fäl­le von Fuku­shi­ma am 11.3. ver­an­stal­ten wir in Tau­nus­stein wie jedes Jahr eine öffent­li­che Akti­on. Dies­mal möch­ten wir den Fokus auf das Schick­sal der Men­schen legen, die ihre Hei­mat ver­lo­ren haben, und die auch 6 Jah­re danach immer noch in in Not­un­ter­künf­ten leben (müs­sen). Am sind davon die Men­schen betrof­fen, deren Hei­mat offi­zi­ell sau­ber” ist, und die daher kei­ne Ent­schä­di­gung erhal­ten, wenn sie den­noch ihre Häu­ser und Woh­nun­gen ver­las­sen haben und nicht zurück­keh­ren, weil sie Angst um ihre Gesund­heit und um die Gesund­heit ihrer Kin­der haben.

Wir wer­den ein Fukushima-“Flüchtlingscamp” für die Dau­er vom 11. -12.03. auf dem Niko­laus­platz ein­rich­ten.

Übri­gens, zur Ein­stim­mung ein sehens­wer­ter Film von Doris Dör­rie: Grü­ße aus Fuku­shi­ma”:

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Ver­zwei­felt und sprach­los wie damals“ MAHNWACHE Fünf­ter Jah­res­tag der Reak­tor­ka­ta­stro­phe in Fuku­shi­ma /​Geden­ken auch an Tscher­no­byl und Fes­sen­heim

14. März 2016

Fuku­shi­ma Mahn­wa­che 2016 – Bericht im Wies­ba­de­ner Kurier am 14.03.2016

Der Anti-Atom­kraft-Akti­vist aus Tokio, Kazu­hi­ko Koba­ya­shi an die Orga­ni­sa­to­ren der Tau­nus­stei­ner Mahn­wa­che zum fünf­ten Jah­res­tag der Reak­tor­ka­ta­stro­phe:

Lie­be Freun­din­nen und Freun­de in Deutsch­land,

Wie­der kehrt der 11. März zurück.
Und wir ste­hen genau­so ver­zwei­felt und sprach­los wie damals.

Die Lage ist nach wie vor die glei­che. Wir haben kei­ne Infor­ma­ti­on, wie die wirk­li­che Lage ist. Es steht fest, dass selbst die Regie­rung sowie TEPCO kei­ne wirk­lich aus­rei­chen­de Infor­ma­ti­on besit­zen. Denn die 3 Reak­tor­ge­bäu­de sind zer­stört, und wie und wo die geschmol­ze­nen Brenn­stä­be sich in ihnen befin­den, ist nach wie vor völ­lig unklar. Denn die radio­ak­ti­ven Strah­lun­gen in ihnen sind extrem stark und kei­ne Men­schen kön­nen ihnen näher kom­men und es gibt kei­ne tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten, die inne­ren Lagen zu prü­fen. Auch die Ver­su­che, fern­ge­steu­er­te Robo­ter hin­ein­zu­schi­cken, sind bis jetzt immer wie­der nur geschei­tert. Was nur klar ist, ist es, daß die Kern­schmel­zen in ihnen statt­ge­fun­den haben und dort alle mög­li­chen radio­ak­ti­ven Sub­stan­zen wie Zäsi­um, Stron­ti­um, Tri­ti­um usw. stän­dig aus­strah­len. Die öffent­li­che Aus­sa­ge der japa­ni­schen Regie­rung und TEPCO, näm­lich, die gan­zen Anla­gen von den zer­stör­ten 4 Reak­to­ren inner­halb von 40 Jah­ren voll­stän­dig zu besei­ti­gen und unschäd­lich zu machen, ent­larvt sich bereits jetzt als ein völ­lig unrea­lis­ti­sches, lee­res Wort – In eini­gen ver­trau­ten Krei­sen wird es geschätzt: nicht 40 Jah­re”, son­dern 90 bis 120 Jah­re”.

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Fuku­shi­ma-Mahn­wa­che am 5. Jah­res­tag der Atom­re­ak­tor-Kata­stro­phe

11. März 2016

Fuku­shi­ma und die euro­päi­sche Ener­gie­wen­de

Wie hän­gen die Atom-Kata­stro­phe von Fuku­shi­ma und die Ener­gie­wen­de in Deutsch­land und der Schweiz zusam­men? Das Insti­ti­ut für Wirt­schaft und Öko­lo­gie der Uni­ver­si­tät St.Gallen erklärt die Aus­wir­kun­gen Fuku­shi­mas auf Euro­pa in einem Video.

Wir dür­fen das Risi­ko der Atom­kraft nicht ver­drän­gen! Kommt zur Mahn­wa­che in Tau­nus­stein am 5. Jah­res­tag der Fuku­shi­ma-Kata­stro­phe. Wir erwar­ten auch eine befreun­de­te Grup­pe von Men­schen, die sich für Kin­der aus Atom­ka­ta­stro­phen-Gebie­ten ein­set­zen.

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Kli­ma­de­mos welt­weit und in Tau­nus­stein #Glo­bal­Cli­ma­te­M­arch

30. November 2015

#GlobalClimateMarch Paris2015Der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE) unter­stützt die Bestre­bun­gen der UN-Kli­ma­kon­fe­renz in Paris mit einer Ver­an­stal­tung in Tau­nus­stein.

Set­zen Sie gemein­sam mit uns ein Zei­chen und unter­stüt­zen Sie unse­re Akti­on am 30.11.15 von 17:0018:30 Uhr auf dem Niko­laus­platz in Tau­nus­stein-Hahn.

Seit vie­len Jah­ren ist sich die Wis­sen­schaft einig: Eine erhöh­te Kon­zen­tra­ti­on von Treib­haus­ga­sen in der Atmo­sphä­re führt zu einem Wan­del des Kli­mas und zur Erwär­mung der Erde.

CO2-Emis­sio­nen leis­ten einen wesent­li­chen Bei­trag zur glo­ba­len Erwär­mung und machen, durch das Ver­feu­ern von fos­si­len Ener­gie­trä­gern wie Koh­le, Öl und Gas, allei­ne in der EU rund 80 Pro­zent der gesam­ten Treib­haus­gas­emis­sio­nen aus.

Die CO2-Kon­zen­tra­ti­on lag in den letz­ten Jah­ren teil­wei­se über 440 ppm. (ppm = CO2-Tei­le pro Mil­lio­nen Luft­mo­le­kü­le).
Im welt­wei­ten Durch­schnitt stieg dadurch die Tem­pe­ra­tur bereits um rund
0,74 °C.

Die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels und der damit ver­bun­de­nen Tem­pe­ra­tur­er­hö­hung sind heu­te schon erkenn­bar.

Des­halb soll die von Men­schen ver­ur­sach­te welt­wei­te­Tem­pe­ra­tur­er­hö­hung auf 2°C begrenzt wer­den.

In Deutsch­land erzeugt neben der Ener­gie­wirt­schaft (Strom­erzeu­gung) mit jähr­lich ca. 356 Mio t C02, der Ver­kehrs­sek­tor mit ca. 157 Mio t die 2. höchs­ten CO2 Emis­sio­nen. Das sind fast 20 Pro­zent der jähr­li­chen Gesam­t­emis­sio­nen in Deutsch­land von 800 Mio t C02.

Dazu trägt auch die Nut­zung von Autos für Kurz­stre­cken­fahr­ten in Tau­nus­stein bei.

Neben der Erzeu­gung von Strom durch erneu­er­ba­re Ener­gie­en wie Wind, Sonne,Biomasse und Was­ser­kraft, bie­tet der Ver­kehrs­sek­tor ein gro­ßes Poten­zi­al an CO2 Ein­spar­mög­lich­kei­ten.

50 Pro­zent aller Auto­fahr­ten sind kür­zer als sechs Kilo­me­ter, jeder zwan­zigs­te in Deutsch­land mit dem Auto zurück­ge­leg­te Weg ist nicht mehr als einen Kilo­me­ter lang. Durch den über­pro­por­tio­na­len Sprit­ver­brauchs kann auf Kurz­stre­cken beson­ders viel Koh­len­di­oxid ein­ge­spart wer­den. Allein durch eine Ver­dopp­lung der Fuß- und Rad­ki­lo­me­ter las­sen sich mit­tel­fris­tig fünf bis sechs Mil­lio­nen Ton­nen CO2 pro Jahr ein­spa­ren.

  • Tau­nus­stei­ner Bürger/​Innen redu­zie­ren den CO2-Aus­stoss, indem sie
  • auf Kurz­stre­cken das Fahr­rad nut­zen
  • aktiv am Car-Sharing teil­neh­men
  • Mit­fahr­ge­mein­schaf­ten bil­den
  • Elek­tro­au­tos fah­ren.

Und was macht die Stadt Tau­nus­stein ? Sie redu­ziert den Zuschuss zur Tau­nus­stei­ner Umwelt­kar­te! Wir for­dern die Stadt Tau­nus­stein auf, die Kür­zun­gen beim ÖPNV zurück zu neh­men.

Set­zen Sie gemein­sam mit uns ein Zei­chen und unter­stüt­zen Sie unse­re Akti­on am 30.11.15 von 17:0018:30 Uhr auf dem Niko­laus­platz in Tau­nus­stein-Hahn.

Da wir wegen der Ter­ror­an­schlä­ge nicht direkt in Paris demons­trie­ren dür­fen, wer­den wir in Tau­nus­stein auch mit unse­rer Akti­on Café de Paris” der Ter­ror­op­fer von Paris geden­ken. Wir bit­ten alle, eine Ther­mo­kan­ne Kaf­fee (Tee) und eine Tas­se mit­zu­brin­gen, um gemein­sam, in unse­rem öffent­li­chen Café frei zu den­ken, zu reden und zu han­deln.
Für wei­te­re Ide­en und Unter­stüt­zung, Kon­takt: mail@taunussteiner-energiewende.de

Tie­re ret­ten den Pla­ne­ten: Von Meer­kat­zen und dem Ver­kehr
www.klima-sucht-schutz.de/klimaschutz/klimagipfel/tiere-retten-den-planeten/media/tiere-retten-den-planeten-von-meerkatzen-und-dem-verkehr

Anmel­de­link für die Ver­an­stal­tung:

http://act.350.org/event/global-climate-march_attend_de/11680

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Kli­ma­de­mos welt­weit und in Tau­nus­stein #Glo­bal­Cli­ma­te­M­arch

11. November 2015

#GlobalClimateMarch Paris2015Der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE) unter­stützt die Bestre­bun­gen der UN-Kli­ma­kon­fe­renz in Paris mit einer Ver­an­stal­tung in Tau­nus­stein.

Global Climate March

Set­zen Sie gemein­sam mit uns ein Zei­chen und unter­stüt­zen Sie unse­re Akti­on am 30.11.15 von 17:0018:30 Uhr auf dem Niko­laus­platz in Tau­nus­stein-Hahn.

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Tscher­no­byl Mahn­wa­che

26. April 2015

Von Tscher­no­byl über Fuku­shi­ma zur Ener­gie­wen­de

Am Sonn­tag, den 26. April 2015 ruft der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE) zu einer Mahn­wa­che auf dem Niko­laus-Platz in Tau­nus­stein-Hahn (am Bus­bahn­hof) auf.
Gegen­über den Risi­ken der Atom­ener­gie, egal ob zivil oder mili­tä­risch genutzt, sind wir Men­schen so hilf­los wie eine Schild­krö­te, die auf dem Rücken liegt. Wer weiß heu­te schon noch, was Cäsi­um 137 ist? – dabei ist noch nicht ein­mal eine Halb­werts­zeit die­ses Haupt­be­stand­teils der Wol­ke von Tscher­no­byl ver­gan­gen. Tscher­no­byl und Fuku­shi­ma sind kei­ne uner­war­te­ten Kata­stro­phen, die gegen jede Wahr­schein­lich­keit über uns uns her­ein­ge­bro­chen sind. Mul­ti­pli­ziert man die welt­wei­te Anzahl von Atom­kraft­wer­ken mit der abge­schätz­ten Aus­fall­wahr­schein­lich­keit, so bil­den die bei­den Kata­stro­phen nur die schlich­te sta­tis­ti­sche Wirk­lich­keit ab, daß wir alle paar Jahr­zehn­te mit einer gro­ßen Atom­ka­ta­stro­phe rech­nen müs­sen. Die Daten für die­ses erschre­cken­de Rechen­ex­em­pel stam­men aus­schließ­lich von den AKW-Betrei­bern. Daher ist es schein­hei­lig, der Opfer von Tscher­no­byl zu geden­ken, ohne die Ener­gie­wen­de ener­gisch vor­an­zu­trei­ben. Allein dadurch kön­nen wir die ato­ma­ren Risi­ken abwen­den, dafür sor­gen dass kein wei­ter strah­len­der Müll ange­häuft wird, und zugleich den Kli­ma­wan­del auf­hal­ten.

Wir rufen daher alle Men­schen, denen unse­re Zukunft und die der nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen am Her­zen liegt, dazu auf, sich an unse­rer Mahn­wa­che zu betei­li­gen. Sie fin­det statt am Sonn­tag den 26. April 2015 um 17 Uhr. Treff­punkt ist der Niko­laus­platz in Hahn, zwi­schen Rat­haus, Bür­ger­haus Tau­nus und Bus­bahn­hof

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Fuku­shi­ma Gedenk­tag – Mahn­wa­che

11. März 2015

Rund um den Fuku­shi­ma-Jah­res­tag am 11. März wer­den auch 2015 wie­der über­all in Deutsch­land Mahn­wa­chen statt­fin­den – gegen das Ver­ges­sen der Kata­stro­phe und als Zei­chen gegen Atom­ener­gie. Zusätz­lich gibt es zwei über­re­gio­na­le
Demos in Neckar­west­heim (8. März) und Düs­sel­dorf (14. März).

Wir wol­len am Jah­res­tag der Kata­stro­phe selbst, dem 11. März, eine Mahn­wa­che in Tau­nus­stein abhal­ten.

Fukushima mahnt

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Tscher­no­byl Mahn­wa­che

26. April 2014

Von Tscher­no­byl über Fuku­shi­ma zur Ener­gie­wen­de
 
Am Sams­tag, den 26. April 2014 ruft der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE) zu einer Mahn­wa­che auf dem Niko­laus-Platz in Tau­nus­stein-Hahn (am Bus­bahn­hof) auf.
Gegen­über den Risi­ken der Atom­ener­gie, egal ob zivil oder mili­tä­risch genutzt, sind wir Men­schen so hilf­los wie eine Schild­krö­te, die auf dem Rücken liegt. Wer weiss heu­te schon noch, was Cäsi­um 137 ist? – dabei ist noch nicht ein­mal eine Halb­werts­zeit die­ses Haupt­be­stand­teils der Wol­ke von Tscher­no­byl ver­gan­gen. Tscher­no­byl und Fuku­shi­ma sind kei­ne uner­war­te­ten Kata­stro­phen, die gegen jede Wahr­schein­lich­keit über uns uns her­ein­ge­bro­chen sind. Mul­ti­pli­ziert man die welt­wei­te Anzahl von Atom­kraft­wer­ken mit der abge­schätz­ten Aus­fall­wahr­schein­lich­keit, so bil­den die bei­den Kata­stro­phen nur die schlich­te sta­tis­ti­sche Wirk­lich­keit ab, daß wir alle paar Jahr­zehn­te mit einer gros­sen Atom­ka­ta­stro­phe rech­nen müs­sen. Die Daten für die­ses erschre­cken­de Rechen­ex­em­pel stam­men aus­schliess­lich von den AKW-Betrei­bern. Daher ist es schein­hei­lig, der Opfer von Tscher­no­byl zu geden­ken, ohne die Ener­gie­wen­de ener­gisch vor­an­zu­trei­ben. Allein dadurch kön­nen wir die ato­ma­ren Risi­ken abwen­den, dafür sor­gen daß kein wei­ter strah­len­der Müll ange­häuft wird, und zugleich den Kli­ma­wan­del auf­hal­ten.
Die Mahn­wa­che ist als öffent­li­ches Pick­nick von 18 – 19 Uhr am Sams­tag Nach­mit­tag mit beglei­ten­den Rede­bei­trä­gen und Fah­nen und Trans­pa­ren­ten geplant. Anschlies­send sehen wir uns gemein­sam einen Film über die Fol­gen einer fik­ti­ven gros­sen Atom­ka­ta­stro­phe in einem Deut­schen AKW an.
Wir rufen daher alle Men­schen, denen unse­re Zukunft und die der nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen am Her­zen liegt, dazu auf, sich an unse­rer Mahn­wa­che zu betei­li­gen. Sie fin­det statt am Sams­tag den 26. April 2014 um 18 Uhr. Treff­punkt ist der Niko­laus­platz in Hahn, zwi­schen Rat­haus, Bür­ger­haus Tau­nus und Bus­bahn­hof

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von Tscher­no­byl über Fuku­shi­ma zur Ener­gie­wen­de

23. April 2014

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Am Sams­tag, den 26. April 2014 ruft der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE) zu einer Mahn­wa­che auf dem Niko­laus-Platz in Tau­nus­stein-Hahn (am Bus­bahn­hof) auf.
Gegen­über den Risi­ken der Atom­ener­gie, egal ob zivil oder mili­tä­risch genutzt, sind wir Men­schen so hilf­los wie eine Schild­krö­te, die auf dem Rücken liegt. Wer weiss heu­te schon noch, was Cäsi­um 137 ist? – dabei ist noch nicht ein­mal eine Halb­werts­zeit die­ses Haupt­be­stand­teils der Wol­ke von Tscher­no­byl ver­gan­gen.

Tscher­no­byl und Fuku­shi­ma sind kei­ne uner­war­te­ten Kata­stro­phen, die gegen jede Wahr­schein­lich­keit über uns uns her­ein­ge­bro­chen sind. Mul­ti­pli­ziert man die welt­wei­te Anzahl von Atom­kraft­wer­ken mit der abge­schätz­ten Aus­fall­wahr­schein­lich­keit, so bil­den die bei­den Kata­stro­phen nur die schlich­te sta­tis­ti­sche Wirk­lich­keit ab, daß wir alle paar Jahr­zehn­te mit einer gros­sen Atom­ka­ta­stro­phe rech­nen müs­sen. Die Daten für die­ses erschre­cken­de Rechen­ex­em­pel stam­men aus­schliess­lich von den AKW-Betrei­bern. Daher ist es schein­hei­lig, der Opfer von Tscher­no­byl zu geden­ken, ohne die Ener­gie­wen­de ener­gisch vor­an­zu­trei­ben. Allein dadurch kön­nen wir die ato­ma­ren Risi­ken abwen­den, dafür sor­gen daß kein wei­ter strah­len­der Müll ange­häuft wird, und zugleich den Kli­ma­wan­del auf­hal­ten.

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