Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

E-Car­sha­ring in Tau­nus­stein?

4. November 2018

War­um kann sich nicht ein gan­zes Wohn­vier­tel ein E-Auto tei­len? Die regio­na­le Ener­gie­ge­nos­sen­schaft Pro Regio­na­le Ener­gie eG stellt ihr Pro­jekt am Frei­tag (9.11.2018) in Seit­zen­hahn vor.

E-Car­sha­ring in Tau­nus­stein? Das gehe, meint die Ener­gie­ge­nos­sen­schaft pro regio­na­le Ener­gie eG. Im Jahr 2009 ins Leben geru­fen und zunächst vor allem mit der Errich­tung von Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen beschäf­tigt, hat man bei der in Diez ansäs­si­gen Genos­sen­schaft nun ein auf einer Appli­ka­ti­on für Smart­pho­nes basie­ren­des Kon­zept für das Tei­len von Elek­tro­fahr­zeu­gen ent­wi­ckelt. Bis­lang hat man in der Wirt­schaft und bei Kom­mu­nen im Rhein­gau-Tau­nus-Kreis aber noch kei­ne Inter­es­sen­ten für eine Umset­zung gefun­den. Des­halb will man das Kon­zept nun beim kom­men­den Ener­gie­wen­de-Stamm­tisch des Arbeits­krei­ses Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de in Seit­zen­hahn vor­stel­len. Schließ­lich wäre es auch für eine Quar­tier­lö­sung anwend­bar, die bereits bei einer Betei­li­gung von acht bis zehn Wohn­ein­hei­ten funk­tio­nie­ren soll.

Ener­gie­wen­de im Ver­kehr end­lich ange­hen

Das Ziel ist es, damit Zweit­wa­gen zu erset­zen. Unse­re Elek­tro­fahr­zeu­ge sol­len nicht die Erst­fahr­zeu­ge sein, denn sonst sind sie ja den gan­zen Tag unter­wegs“, erläu­tert Ste­fan Scholz, der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Ener­gie­ge­nos­sen­schaft. Die­se wür­de bei dem Kon­zept, das nun der brei­ten Öffent­lich­keit vor­ge­stellt wer­den soll, genau­so für die War­tung der Fahr­zeu­ge zustän­dig sein, wie für die Schaf­fung der benö­tig­ten Infra­struk­tur. Die Tari­fe wür­den wir so güns­tig wie mög­lich anbie­ten. Das muss vor­ran­gig kos­ten­de­ckend lau­fen“, betont Scholz. Schließ­lich gehe es auch dar­um, durch das Pilot­pro­jekt der Ener­gie­ge­nos­sen­schaft einen Bei­trag zur Ver­bes­se­rung der Luft­qua­li­tät zu leis­ten.

Weiterlesen >>

Unse­re Visi­on: Fein­staub­sen­so­ren für Tau­nus­stein

6. September 2018

Fein­staub-Meß­stel­len in Tau­nus­stein

Fein­staub­a­larm!
In der City wer­den regel­mä­ßig die Grenz­wer­te über­schrit­ten.

●Wie kann die Luft­qua­li­tät gemes­sen und visua­li­siert wer­den?
●Wel­che Aus­wir­kun­gen hat das hohe Ver­kehrs­auf­kom­men auf unse­re Luft?
●Wie hoch ist die Belas­tung durch Fein­staub und Stick­oxi­de in Wohn­ge­bie­ten, auch abseits der berüch­tig­ten Ver­kehrs­kno­ten?

Bei der Dis­kus­si­on um das Hoch­re­gal­la­ger in Tau­nus­stein-Neu­hof tauch­ten immer wie­der Mess­wer­te zur Fein­staub­be­las­tung auf, die mög­li­cher­wei­se ober­halb der zuläs­si­gen Grenz­wer­te lagen.
Die aus­führ­lich doku­men­tier­ten Meß­wer­te wur­den der Stadt Tau­nus­stein zur Ver­fü­gung gestellt. Dort bemän­gel­te man aller­dings, dass nur 2 bis 3 Mona­te lang und nicht kon­ti­nu­ier­lich gemes­sen wur­de.
Aus die­sem Grund hat sich der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE) mit die­sem The­ma beschäf­tigt. Es stell­te sich sehr schnell her­aus, dass es nur in Wies­ba­den ent­spre­chen­de Meß­stel­len gibt. In Tau­nus­stein und Umge­bung gibt es kei­ne offi­zi­el­len Mess­stel­len und somit auch kei­ne Mess­wer­te. Nie­mand kann sagen ob die gesetz­li­chen Grenz­wer­te ein­ge­hal­ten wer­den oder nicht.

Um die­ses öffent­li­che Defi­zit auf­zu­zei­gen, hat die AKTE beschlos­sen, eige­ne Mess­stel­len in Tau­nus­stein zu ermög­li­chen.

Auf­bau­end auf ein Pro­jekt des OK Lab Stutt­gart (https://luftdaten.info) hat die AKTE eine Mess­sta­ti­on sel­ber gebaut und ein­ge­rich­tet.

http://deutschland.maps.luftdaten.info/#13/50.1964/8.1269.

Sen­sor ID auf der inter­ak­ti­ven Kar­te: #15982 (z.Zt. Hohen­stein Breit­hardt, Pilot-Sen­sor der AKTE).

Das Pro­jekt ist Teil des Pro­gramms Code for Ger­ma­ny“ der Open Know­ledge Foun­da­ti­on Ger­ma­ny“ (https://github.com/opendata-stuttgart). Ziel des Pro­gramms ist es, Ent­wick­lun­gen im Bereich Trans­pa­renz, Open Data“ und Citi­zen Sci­ence“ zu för­dern. Der Ess­lin­ger Jan Lutz lei­tet das OK-Lab, wel­ches den Fein­staub­sen­sor zum Selbst­bau­en ent­wi­ckel­te. Seit 2015 ist er Lab Lead des Open Know­ledge Labs Stutt­gart, einer Grup­pe, die sich zum Ziel gesetzt hat kom­mu­na­le Daten öffent­lich zu machen. Die Idee von Open Data“ liegt auch dem Fein­staub-Mess­pro­jekt luftdaten.info zugrun­de.

Als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bü­ro gestar­tet, waren Außen­dar­stel­lun­gen für Unter­neh­men mit öko­lo­gi­schen Anspruch und Kam­pa­gnen für öko­so­zia­le Orga­ni­sa­tio­nen die Schwer­punk­te. Heu­te ist das Ent­wi­ckeln von Ide­en und Stra­te­gi­en, sowie die Bera­tung für nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät das größ­te Geschäfts­feld des Stutt­gar­ter Büros.
Mit die­ser Selbst­bau­ver­si­on“ eines kos­ten­güns­ti­gen Fein­staub­meß­ge­rä­tes, mit der jeder selbst eige­ne Luft­mes­sun­gen vor Ort vor­neh­men kann, möch­te OK Lab und AKTE Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für das Fein­staub­pro­blem sen­si­bi­li­sie­ren und zu Eigen­in­itia­ti­ve, -auch in Tau­nus­stein-, ani­mie­ren!

Weiterlesen >>

Abgas­alarm! (in Tau­nus­stein)

5. September 2018

Eine Akti­on der Deut­schen Umwelt­hil­fe (DUH)

Abgas­alarm! Auf die­se Mess­ak­ti­on wur­de ich durch eine Rund-Email der Deut­schen Umwelt­hil­fe (DUH) etwa im März/​April auf­merk­sam.

Es wur­den 500 pri­va­te Stand­or­te in ganz Deutsch­land gesucht, an denen Pas­siv­mess­röhr­chen zum Ermit­teln des NO₂ – Wer­tes, unab­hän­gig von den öffent­li­chen Mess­stel­len der Län­der und Städte/​Gemeinden, gesucht wur­den. Ich habe mich dar­auf­hin für die Ein­rich­tung eines Mess­punk­tes an der Aar­str. 52 in Tau­nus­stein bewor­ben. Im Zusam­men­hang mit die­ser Bewer­bung habe ich mei­ne Wohn­si­tua­ti­on kurz beschrie­ben. Haus direkt an der B54/​275, Ampel­an­la­ge, Kin­der­gar­ten ca. 70m ent­fernt, Hos­pitz um die Ecke und eine Grund­schu­le (Regen­bo­gen­schu­le) in etwa 150m Luft­li­nie Ent­fer­nung. Das Wohn­haus nur 1,20m von der Bun­des­str. zurück­ge­setzt.

Ein paar Wochen spä­ter bekam ich eine Ant­wort und wur­de für eine die­ser Bun­des­weit 500 Mes­stel­len aus­ge­wählt. Ende Mai sind mir dann die Mess­röhr­chen mit Beschrei­bung und einem zu füh­ren­den Mess­pro­to­kol zuge­gan­gen. Die Mes­sung selbst wur­de im gesam­ten Monat Juni durch­ge­führt wobei die genaue Anbrin­gung der Mess­röhr­chen , die aus der Beschrei­bung her­vor­ging, zu beach­ten war (sie­he Bil­der). Genau am 01. Juli 2018 wur­den die Röhr­chen wie­der abge­nom­men und zusam­men mit dem aus­ge­füll­ten Pro­to­koll zur Aus­wer­tung zurück­ge­sandt.

In der Zwi­schen­zeit habe ich die Ergeb­nis­se die­ser Akti­on : In der Aar­str. 52 habe ich eine Belas­tung von 32,8 NO₂ µg/​m³ Luft.

Der Grenz­wert liegt bei 40,00 µg/​m³

Die Wis­sen­schaft sagt, dass ein Wert von 20,00 µg/​m³ Luft bereits Krebs her­vor­ru­fen kann.

Es ist wei­ter zu berück­sich­ti­gen, dass im Juni in Hes­sen Som­mer­fe­ri­en waren und daher der Mess­wert nor­ma­le Ver­kehrs­ver­hält­nis­se nicht wider­spie­gelt.

Gez.

J.G.R.

Weiterlesen >>

Tau­nus­stei­ner Initia­ti­ve der Mit­fahr­bän­ke wird auch in den Nach­bar­kom­mu­nen aus­pro­biert

2. Januar 2018

Akti­ve freu­en sich über rund­um posi­ti­ve Reso­nanz

Für die Idee der Mit­fahr­bän­ke ist 2017 in Tau­nus­stein ein rasan­tes Jahr gewe­sen. Ursprüng­lich hat­ten die Initia­to­ren des Arbeits­krei­ses Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (Akte) die Rück­mel­dung erhal­ten, dass man sich in der Stadt erst Mit­te des Jah­res mit dem Pro­jekt aus­ein­an­der­set­zen kön­ne. Doch die Idee, leuch­tend blaue Sitz­ge­le­gen­hei­ten an stra­te­gisch sinn­vol­len Stand­or­ten auf­zu­stel­len, auf denen man sich nie­der­las­sen kann, wenn man in einen benach­bar­ten Ort mit­ge­nom­men wer­den möch­te, ist dann doch deut­lich schnel­ler umge­setzt wor­den.

Nach­dem sich bereits im Jahr zuvor die Mit­glie­der meh­re­rer Orts­bei­rä­te dafür aus­ge­spro­chen hat­ten, war beim Akte ein Kon­zept für ganz Tau­nus­stein aus­ge­ar­bei­tet wor­den, das Mit­te Janu­ar Bür­ger­meis­ter San­dro Zeh­ner (CDU) beim jähr­li­chen Ter­min mit Akti­ven der Loka­len Agen­da vor­ge­stellt wor­den ist. Zeh­ner hat uns sei­ne Unter­stüt­zung zuge­sagt“, blickt Rei­ner Theis zurück.

wei­ter­le­sen »>

Weiterlesen >>

Mit­fahr­bank-Sel­fie-Ral­lye

12. September 2017

Mehr Mit­fahr­bank geht nicht: Auf einem Fahr­rad-Anhän­ger ist der Pro­to­typ der fünf­zehn in Tau­nus­stein instal­lier­ten Mit­fahr­bän­ke befes­tigt. Dar­an hän­gen zahl­rei­che bun­te Luft­bal­lons. Denn der Haupt­preis einer Sel­fie-Ral­lye, bei der für jedes Selbst­por­trät auf einer der leuch­tend blau­en Bän­ke ein Zet­tel in den Los­topf wan­dert, ist eine Bal­lon­fahrt in Tau­nus­stein”,
schreibt der Wies­ba­de­ner Kurier in sei­nem Arti­kel:

Sel­fie-Ral­lye zu den Tau­nus­stei­ner Mit­fahr­bän­ken kommt gut an

Mehr zu den Mitahr­bän­ken »

Weiterlesen >>

Fahr zur Aar

28. Mai 2017

Auch 2017 wird es wie­der eine Neu­auf­la­ge des belieb­ten auto­frei­en Sonn­tags auf der B 54 geben.

Die AKTE wird auch wie­der mit einer Akti­on dabei sein.

Infos: www.fahr-zur-aar.de

Weiterlesen >>

Unter­neh­me­ri­sche Weit­sicht vs. stra­te­gi­scher Ansatz für den Wirt­schafts­stand­ort Tau­nus­stein

17. Mai 2017

Ja, da freu­en wir uns doch zunächst mal über die unter­neh­me­ri­sche Weit­sicht!

Dies wird sich per­spek­ti­visch bei der Berech­nungs­grund­la­ge für die Steu­er­auf­kom­men auch posi­tiv abbil­den, strahlt auch auf ande­re Unter­neh­men ab und trägt unse­rem stra­te­gi­schen Ansatz für den Wirt­schafts­stand­ort Tau­nus­stein Rech­nung, zukünf­tig stär­ker Unter­neh­men mit einer hohen Wert­schöp­fung pro Arbeits­platz neu für den Stand­ort zu gewin­nen”, so San­dro Marc Zeh­ner

Ach, das ist wie­der mal typi­sches Poli­ti­ker-bla-bla! Die Alt-Neu­ho­fer wür­den sagen: Ei, der redd wid­da so geschwol­le!

Aber auch rein gar nichts ist von Sei­ten Tau­nus­steins dar­an stra­te­gisch!
Das ist ein­zig eine Ent­schei­dung BRI­TAs, (oder hat San­dro Marc Zeh­ner sie in Hin­ter­zim­mer­ge­sprä­chen dazu über­re­det?). Die Tau­nus­stei­ner Poli­tik woll­te doch schon ohne gro­ße Not alle frü­he­ren Ver­spre­chun­gen und Ziel­set­zun­gen für Tau­nus­stein, wie sie unter ande­rem in dem Hand­lungs­do­ku­ment Loka­le Agenda21 Tau­nus­stein” in der Fas­sung des Beschlus­ses der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung der Stadt Tau­nus­stein vom 29. August 2000 fest­ge­hal­ten wur­den, über Bord wer­fen.

Weiterlesen >>

Die Tau­nus­stei­ner Mit­fahr­bank ab Mai an 15 Tau­nus­stei­ner Stand­or­ten

12. April 2017 von AKTE | Keine Kommentare

Ab Anfang Mai beginnt die Stadt Tau­nus­stein mit der Auf­stel­lung von zunächst 15 Mit­fahr­bän­ken. Wei­te­re wer­den suk­zes­si­ve fol­gen.

Unser kur­zes Video mit Erklä­run­gen:

Die per­fek­te Lösung für Men­schen ohne Auto oder Rad:
ein­fach Schild umklap­pen, Fahr­ziel wäh­len …
Statt Dau­men raus, ein­fach auf die Mit­fahr­bank set­zen
und war­ten, um sich mit­neh­men zu las­sen, gra­tis + unkom­pli­ziert.
Auto­fah­rer sehen, wo man hin will und hal­ten an …
und neh­men einen mit, wo gera­de kein Bus hin fährt.
Das ist die Tau­nus­stei­ner Mit­fahr­bank!
Die Mit­fahr­bank ist ein Teil der loka­len Ener­gie­wen­de

Wei­ter­le­sen →

%d Bloggern gefällt das: