Taunussteiner Energiewende

AKTE - ArbeitsKreis Taunussteiner Energiewende

17. Juni 2020
von AKTE
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Rad­schnell­weg Tau­nus­stein-Wies­ba­den

Ver­kehrs­wen­de – Umden­ken für alter­na­ti­ve Mobi­li­tät

Es tut sich was in Sachen all­tags­taug­li­che Fahr­rad­ver­bin­dun­gen zwi­schen Tau­nus­stein und Wies­ba­den für Berufs­pend­ler

Rad­we­ge­be­schil­de­rung im Wald bei Tau­nus­stein-Hahn für Frei­zeit­rad­ler auf befes­tig­ten aber nicht asphal­tier­ten, nicht all­tags­taug­li­chen Wegen

Ver­tre­ter der Städ­te Wies­ba­den und Tau­nus­stein loten mit Ver­tre­tern der Loka­len Agen­da und des Arbeits­krei­ses Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de die Mög­lich­kei­ten eines Rad­we­ges zwi­schen bei­den Stadt aus.

Vie­le Bür­ger wün­schen sich einen schnel­len und siche­ren Fahr­rad­weg zwi­schen Tau­nus­stein und Wies­ba­den. Mit den neu­en För­der­mög­lich­kei­ten zur Ver­bes­se­rung der Nah­mo­bi­li­tät könn­te die­ser Wunsch bald Wirk­lich­keit wer­den, glaubt man beim Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de. Um sich vor Ort ein Bild zu machen, haben der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (Akte) und die Loka­le Agen­da 21 Tau­nus­stein (LA) die bei­den Städ­te Tau­nus­stein und Wies­ba­den zu einem Ter­min im Wald auf dem Tau­nus­kamm ein­ge­la­den. Dabei wur­de über mög­li­che Rou­ten und über Anfor­de­run­gen und Umset­zungs­mög­lich­kei­ten gespro­chen. Alle Betei­lig­ten sei­en sich einig gewe­sen, dass eine schnel­le Fahr­rad-Ver­bin­dung zwi­schen den bei­den Städ­ten wün­schens­wert sei und umge­setzt wer­den soll­te, aller­dings auch vie­le Her­aus­for­de­run­gen genom­men wer­den müss­ten.

Im ers­ten Schritt soll nun geklärt wer­den, wel­che Behör­den und Insti­tu­tio­nen von Wies­ba­den und Tau­nus­stein, aber auch auf Kreis- und Lan­des­ebe­ne in die Ent­schei­dun­gen ein­be­zo­gen wer­den müs­sen und wel­che Vor­aus­set­zun­gen es für den Erhalt von För­der­gel­dern und Zuschüs­sen für die Erstel­lung einer Mach­bar­keits­stu­die gibt. Es wur­de ein wei­te­res Tref­fen in einem Monat ver­ein­bart, bei dem der Fort­gang infor­miert und das wei­te­re Vor­ge­hen bespro­chen wer­den soll.

Wies­ba­de­ner Kurier vom 10.06.2020

Update:
Das zwei­te Tref­fen fand bereits statt.

Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen sie­he auch:

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16. März 2020
von AKTE
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e‑Carsharing

Das Nach­bar­schafts­au­to – Fah­ren in Gemein­schaft

Macht ein eige­nes Auto noch Sinn, wenn man es nur gele­gent­lich fährt oder als Zweit­wa­gen hält? Wäre es nicht viel prak­ti­scher und ein­fa­cher in der Nach­bar­schaft ein Fahr­zeug ste­hen zu haben, wel­ches man in einer Gemein­schaft mit Gleich­ge­sinn­ten teilt? Kos­ten­güns­ti­ger als das eige­ne Auto und man muss sich um nichts küm­mern – nur fah­ren? Wäre es nicht schön auf die­se Wei­se die Umwelt zu scho­nen, CO2-frei mit Öko­strom zu fah­ren und weni­ger Autos auf der Stra­ße ste­hen zu haben?

pre­mo­bil von der Bür­ger­en­er­gie­ge­nos­sen­schaft pro regio­na­le ener­gie eG mit Öko­strom von den Bür­ger­wer­ken macht es mög­lich!

Die Kon­di­tio­nen und Kos­ten kön­nen für die jewei­li­ge Nut­zer­ge­mein­schaft indi­vi­du­ell und pas­send zuge­schnit­ten wer­den.

wei­te­re Infos auf pre-mobil.de

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26. Juli 2019
von AKTE
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Tau­nus Talk“ der SPD: Schwän­zen für mehr Umwelt­schutz? Was kann vor Ort für eine bes­se­re Zukunft getan wer­den?

Tau­nus Talk“ in Tau­nus­stein

Der Tau­nus Talk“ der SPD geht ein kon­tro­ver­ses The­ma an: Schwän­zen für mehr Umwelt­schutz? Was kann vor Ort für eine bes­se­re Zukunft getan wer­den?

Der Tau­nus Talk“, eine Gesprächs­rei­he der SPD, macht in den Feri­en als Feri­en-TT-Kon­tro­vers“ wei­ter. Am Frei­tag, 26. Juli, um 19.30 Uhr will man sich im Bis­tro Living“ in Hahn mit dem kon­tro­ver­sen The­ma Leben wir auf Kos­ten der fol­gen­den Genera­tio­nen? Rau­ben wir unse­ren Kin­dern die Zukunft?“ beschäf­ti­gen.
Ein Sechst­kläss­ler des Gym­na­si­ums Tau­nus­stein befürch­tet in einem unlängst ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel die­ser Zei­tung: Die Welt wird mal schlimm aus­se­hen.“ Beim Tau­nus Talk“ will man sich des­halb mit der Fra­ge beschäf­ti­gen, wie jeder Ein­zel­ne zum Unter­richts­schwän­zen für die Umwelt steht? Mit Man­fred Jen­ner und Peter Wolf vom Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE), dem ener­gie­po­li­ti­schen Spre­cher der Grü­nen Wies­ba­den, Hans-Wer­ner Gress, und dem Tau­nus­stei­ner Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mar­tin Raba­nus (SPD) will man über mög­li­che Wege in die Zukunft debat­tie­ren. Dabei sol­len auch loka­le Bestre­bun­gen wie die Schaf­fung einer Baum­sat­zung für Tau­nus­stein oder kos­ten­lo­se Nah­ver­kehrs­an­ge­bo­te bespro­chen wer­den.
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14. März 2019
von AKTE
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Mit­fahr­bän­ke in Tau­nus­stein: Erfah­run­gen und Mei­nun­gen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für For­schungs­pro­jekt gesucht!

Aller­or­ten ist die Mobi­li­tät im Wan­del. Ein Bei­spiel für neue Ideen und Ange­bo­te, um von A nach B zu kom­men, sind Mit­fah­rer­bän­ke, wie sie seit 2017 in Tau­nus­stein auf­ge­stellt wer­den.

Mitfahrbank © (CC BY-SA 3.0) Wikimedia Commons

In einem gemein­sa­men For­schungs­pro­jekt ana­ly­sie­ren nun die Hoch­schu­le Rhein­Main in Wies­ba­den und die Frank­furt Uni­ver­si­ty of App­lied Sci­en­ces, wel­che Aus­wir­kun­gen und wel­chen Nut­zen Mit­fahr­bän­ke haben.

Im Mit­tel­punkt der Unter­su­chun­gen steht Tau­nus­stein: In Hes­sen war Tau­nus­stein die ers­te Stadt, in der Mit­fahr­bän­ke in grö­ße­rem Umfang und sys­te­ma­tisch auf­ge­stellt wur­den“, begrün­det Pro­fes­sor Dr. Vol­ker Blees von der HSRM in Wies­ba­den die Aus­wahl.

Sein Frank­fur­ter Kol­le­ge Pro­fes­sor Dr. Josef Becker ergänzt: Bun­des­weit und ver­mehrt auch in Hes­sen besteht in Städ­ten und Gemein­den gro­ßes Inter­es­se an Mit­fahr­bän­ken. In Tau­nus­stein lie­gen bereits Erfah­run­gen vor, wie ein Sys­tem gestal­tet wer­den kann und soll­te.“

Teil der Stu­die ist auch eine Befra­gung der Bevöl­ke­rung in Tau­nus­stein zum The­ma Mit­fahr­bän­ke. Die Online­be­fra­gung ist frei­wil­lig und anonym. Sie soll Auf­schluss über die Bekannt­heit und Nut­zung der Mit­fahr­bän­ke in Tau­nus­stein geben und rich­tet sich auch an Per­so­nen, die die Mit­fahr­bän­ke bis­her nicht genutzt haben.

Zu fin­den ist die Umfra­ge im Inter­net unter dem Link https://befragung.fab.hs-rm.de/mitfahrbank.

Die Teil­nah­me nimmt etwa 5 bis 10 Minu­ten in Anspruch. Auch Bür­ger­meis­ter San­dro Zeh­ner unter­stützt das Vor­ha­ben: Als Stadt haben wir gro­ßes Inter­es­se, ein mög­lichst brei­tes Mei­nungs­bild zu erhal­ten. Ich wür­de mich freu­en, wenn vie­le Tau­nus­stei­ne­rin­nen und Tau­nus­stei­ner teil­neh­men.“

Prof. Dr.-Ing. Vol­ker Blees

Fach­be­reich Archi­tek­tur und Bau­in­ge­nieur­we­sen | Fach­grup­pe Mobi­li­täts­ma­nage­ment

Hoch­schu­le Rhein­Main

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5. Februar 2019
von AKTE
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Fein­staub-Alarm in Blei­den­stadt

Von Pri­vat­leu­ten instal­lier­te Mess­ge­rä­te wei­sen hohe Belas­tun­gen nach

Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de will Daten­grund­la­ge schaf­fen

Bericht im Wies­ba­de­ner Kurier

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4. November 2018
von AKTE
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E‑Carsharing in Tau­nus­stein?

War­um kann sich nicht ein gan­zes Wohn­vier­tel ein E‑Auto tei­len? Die regio­na­le Ener­gie­ge­nos­sen­schaft Pro Regio­na­le Ener­gie eG stellt ihr Pro­jekt am Frei­tag (9.11.2018) in Seit­zen­hahn vor.

E‑Carsharing in Tau­nus­stein? Das gehe, meint die Ener­gie­ge­nos­sen­schaft pro regio­na­le Ener­gie eG. Im Jahr 2009 ins Leben geru­fen und zunächst vor allem mit der Errich­tung von Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen beschäf­tigt, hat man bei der in Diez ansäs­si­gen Genos­sen­schaft nun ein auf einer Appli­ka­ti­on für Smart­pho­nes basie­ren­des Kon­zept für das Tei­len von Elek­tro­fahr­zeu­gen ent­wi­ckelt. Bis­lang hat man in der Wirt­schaft und bei Kom­mu­nen im Rhein­gau-Tau­nus-Kreis aber noch kei­ne Inter­es­sen­ten für eine Umset­zung gefun­den. Des­halb will man das Kon­zept nun beim kom­men­den Ener­gie­wen­de-Stamm­tisch des Arbeits­krei­ses Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de in Seit­zen­hahn vor­stel­len. Schließ­lich wäre es auch für eine Quar­tier­lö­sung anwend­bar, die bereits bei einer Betei­li­gung von acht bis zehn Wohn­ein­hei­ten funk­tio­nie­ren soll.

Ener­gie­wen­de im Ver­kehr end­lich ange­hen

Das Ziel ist es, damit Zweit­wa­gen zu erset­zen. Unse­re Elek­tro­fahr­zeu­ge sol­len nicht die Erst­fahr­zeu­ge sein, denn sonst sind sie ja den gan­zen Tag unter­wegs“, erläu­tert Ste­fan Scholz, der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Ener­gie­ge­nos­sen­schaft. Die­se wür­de bei dem Kon­zept, das nun der brei­ten Öffent­lich­keit vor­ge­stellt wer­den soll, genau­so für die War­tung der Fahr­zeu­ge zustän­dig sein, wie für die Schaf­fung der benö­tig­ten Infra­struk­tur. Die Tari­fe wür­den wir so güns­tig wie mög­lich anbie­ten. Das muss vor­ran­gig kos­ten­de­ckend lau­fen“, betont Scholz. Schließ­lich gehe es auch dar­um, durch das Pilot­pro­jekt der Ener­gie­ge­nos­sen­schaft einen Bei­trag zur Ver­bes­se­rung der Luft­qua­li­tät zu leis­ten.

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6. September 2018
von AKTE
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Unse­re Visi­on: Fein­staub­sen­so­ren für Tau­nus­stein

Fein­staub-Meß­stel­len in Tau­nus­stein

Fein­staub­alarm!
In der City wer­den regel­mä­ßig die Grenz­wer­te über­schrit­ten.

●Wie kann die Luft­qua­li­tät gemes­sen und visua­li­siert wer­den?
●Wel­che Aus­wir­kun­gen hat das hohe Ver­kehrs­auf­kom­men auf unse­re Luft?
●Wie hoch ist die Belas­tung durch Fein­staub und Stick­oxi­de in Wohn­ge­bie­ten, auch abseits der berüch­tig­ten Ver­kehrs­kno­ten?

Bei der Dis­kus­si­on um das Hoch­re­gal­la­ger in Tau­nus­stein-Neu­hof tauch­ten immer wie­der Mess­wer­te zur Fein­staub­be­las­tung auf, die mög­li­cher­wei­se ober­halb der zuläs­si­gen Grenz­wer­te lagen.
Die aus­führ­lich doku­men­tier­ten Meß­wer­te wur­den der Stadt Tau­nus­stein zur Ver­fü­gung gestellt. Dort bemän­gel­te man aller­dings, dass nur 2 bis 3 Mona­te lang und nicht kon­ti­nu­ier­lich gemes­sen wur­de.
Aus die­sem Grund hat sich der Arbeits­kreis Tau­nus­stei­ner Ener­gie­wen­de (AKTE) mit die­sem The­ma beschäf­tigt. Es stell­te sich sehr schnell her­aus, dass es nur in Wies­ba­den ent­spre­chen­de Meß­stel­len gibt. In Tau­nus­stein und Umge­bung gibt es kei­ne offi­zi­el­len Mess­stel­len und somit auch kei­ne Mess­wer­te. Nie­mand kann sagen ob die gesetz­li­chen Grenz­wer­te ein­ge­hal­ten wer­den oder nicht.

Um die­ses öffent­li­che Defi­zit auf­zu­zei­gen, hat die AKTE beschlos­sen, eige­ne Mess­stel­len in Tau­nus­stein zu ermög­li­chen.

Auf­bau­end auf ein Pro­jekt des OK Lab Stutt­gart (https://luftdaten.info) hat die AKTE eine Mess­sta­ti­on sel­ber gebaut und ein­ge­rich­tet.

http://deutschland.maps.luftdaten.info/#13/50.1964/8.1269.

Sen­sor ID auf der inter­ak­ti­ven Kar­te: #15982 (z.Zt. Hohen­stein Breit­hardt, Pilot-Sen­sor der AKTE).

Das Pro­jekt ist Teil des Pro­gramms Code for Ger­ma­ny“ der Open Know­ledge Foun­da­ti­on Ger­ma­ny“ (https://github.com/opendata-stuttgart). Ziel des Pro­gramms ist es, Ent­wick­lun­gen im Bereich Trans­pa­renz, Open Data“ und Citi­zen Sci­ence“ zu för­dern. Der Ess­lin­ger Jan Lutz lei­tet das OK-Lab, wel­ches den Fein­staub­sen­sor zum Selbst­bau­en ent­wi­ckel­te. Seit 2015 ist er Lab Lead des Open Know­ledge Labs Stutt­gart, einer Grup­pe, die sich zum Ziel gesetzt hat kom­mu­na­le Daten öffent­lich zu machen. Die Idee von Open Data“ liegt auch dem Fein­staub-Mess­pro­jekt luftdaten.info zugrun­de.

Als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bü­ro gestar­tet, waren Außen­dar­stel­lun­gen für Unter­neh­men mit öko­lo­gi­schen Anspruch und Kam­pa­gnen für öko­so­zia­le Orga­ni­sa­tio­nen die Schwer­punk­te. Heu­te ist das Ent­wi­ckeln von Ideen und Stra­te­gien, sowie die Bera­tung für nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät das größ­te Geschäfts­feld des Stutt­gar­ter Büros.
Mit die­ser Selbst­bau­ver­si­on“ eines kos­ten­güns­ti­gen Fein­staub­meß­ge­rä­tes, mit der jeder selbst eige­ne Luft­mes­sun­gen vor Ort vor­neh­men kann, möch­te OK Lab und AKTE Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für das Fein­staub­pro­blem sen­si­bi­li­sie­ren und zu Eigen­in­itia­ti­ve, ‑auch in Taunusstein‑, ani­mie­ren!

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