Die Stadt Taunusstein plant offenkundig nicht die Umsetzung der Klimaschutzziele sondern deren Verhinderung
Die endgültige Verhinderung der Windkraft in Taunusstein soll auf den Weg gebracht werden. Offensichtlich soll Taunusstein beschließen, dass es bei uns keinerlei Möglichkeiten für die Nutzung der Windkraft gibt. Die ermittelten Vorrangflächen sollen sämtlichst gestrichen werden.
Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook. Mehr erfahren
Obwohl der SuperGau nun schon eine Generation zurück liegt, ist das Problem noch immer aktuell: vor wenigen Monaten wurde ein neuer Sarkophag um den havarierten Reaktor fertiggestellt, der verhindern soll, daß weitere Radioaktivität in die Umwelt gelangt. Die Strahlung die 1986 weite Teile Europas verseucht hat, belastet auch unsere Umwelt noch signifikant: In besonders betroffenen Regionen sind insbesondere Wild-Pilze noch hoch belastet. Dort wird aus gesundheitlichen Gründen vom Pilzesammeln abgeraten. Um dies zu verdeutlichen müssen wir auf der Mahnwache symbolisch die strahlende Suppe auslöffeln, die uns die Atompilze einbrocken.
Die perfekte Lösung für Menschen ohne Auto oder Rad: einfach Schild umklappen, Fahrziel wählen … Statt Daumen raus, einfach auf die Mitfahrbank setzen und warten, um sich mitnehmen zu lassen, gratis + unkompliziert. Autofahrer sehen, wo man hin will und halten an … und nehmen einen mit, wo gerade kein Bus hin fährt. Das ist die Taunussteiner Mitfahrbank! Die Mitfahrbank ist ein Teil der lokalen Energiewende
Der Arbeitskreis Taunussteiner Energiewende (akte) und die Lokale Agenda 21 Taunusstein veranstalten am Samstag den 11.03.2017, 17:00 Uhr eine Mahnwache zum 6. Jahrestag der Atom-Reaktorkatastrophe von Fukushima auf dem Nikolausplatz in Hahn. Im Anschluß werden wir in Zelten übernachten. Vor 6 Jahren begann die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima. Zum einen tritt weiterhin Radioaktivität aus und verstrahltes Wasser fließt in den Pazifik. Die kontaminierte Erde stapelt sich in schwarzen Plastiksäcken buchstäblich bis zum Horizont. Viele Menschen, insbesondere die besonders empfindlichen Kinder sind durch die Radioaktivität krank geworden. Wir wollen aber auch der Menschen gedenken, die noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht wurden. Sie haben ihre Heimat verloren, ihr Haus ist unbewohnbar, die sicher geglaubte Existenz zerfiel von einem Tag auf den anderen. Besonders bitter ist die Lage der Familien, die vor der Atomkatastrophe ein Haus in der nun verstrahlten Zone gekauft oder gebaut haben: obwohl ihr Haus wertlos und unbewohnbar ist, müssen sie weiterhin die Hypothek abzahlen. Die Suizidrate unter diesen Menschen steigt seit 2014 dramatisch an.
Der Opfer und der zerstörten Existenzen der Menschen von Fukushima gedenken wir mit einer Mahnwache. Weil die Katastrohpe weiterhin andauert, belassen wir es nicht bei der Mahnwache. Wir übernachten in symbolischer Solidarität mit den Evakuierten nach der Mahnwache auf dem Nikolausplatz in Taunusstein – Hahn. Wie in Fukushima werden die in den provisorischen Unterkünften Lebenden von Helfern mit dem Lebensnotwendigen versorgt.
Damit fordern wir die sofortige Abschaltung aller AKWs in Deutschland und anderswo vor der nächsten Katastrophe, die jederzeit unerwartet eintreten und die Menschen in der Umgebung entwurzeln kann und sie aus ihrer Heimat vertreibt. Siehe auch den Veranstaltungshinweis»
Rundschreiben zum 6. Jahrestag Fukushima von Kazuhiko Kobayashi
(Kobayashi war bereits als Gast-Vortragsredner bei uns und sammelt im deutschsprachigen Raum Spenden durch seine Vortragsreisen fuer die Opfer von Fukshima)
Wir von der akte können diesen nachhaltigen Gedanken nur voll unterstützen. Die Energiewende reduziert sich nicht nur auf die Energieerzeugung, sondern geht viel weiter. Bei Wiederherstellung eines Produktes werden riesige Mengen an Energie und Rohstoffe verbraucht. Die verlängerte Nutzung reduziert den Energie- und Rohstoffverbrauch erheblich. Der ressourcen-schonende Umgang mit unseren begrenzten Rohstoffen ist der entscheidende Punkt unseres zukünftigen Lebens. Wir haben nicht alles unbegrenzt zur Verfügung!
Die nächsten Termine des Repair Cafés sind:
27. April 2017
18. Mai 2017(vorletzter Do.!)
29. Juni 2017
31. August 2017
28. September2017
26. Oktober 2017
30. November 2017
und in der Regel am letzten Donnerstag im Monat.
Wir danken der Nachbarschaftshilfe für diese Initiative und werden sie in Zukunft unterstützen.
[ngg_images source=“galleries” container_ids=“15” display_type=“photocrati-nextgen_basic_thumbnails” override_thumbnail_settings=“1” thumbnail_width=“160” thumbnail_height=“106” thumbnail_crop=“1” images_per_page=“24” number_of_columns=“3” ajax_pagination=“1” show_all_in_lightbox=“1” use_imagebrowser_effect=“0” show_slideshow_link=“0” slideshow_link_text=”[Show as slideshow]” order_by=“sortorder” order_direction=“ASC” returns=“included” maximum_entity_count=“500”]Im Artikel des Wiesbadener Kurier über den Tag des Passivhauses wurde eine Formulierung gewählt, die leicht zu Missverständnissen über die Dämmung von Gebäuden führen kann. Im Artikel steht:
“… die Dämmung ist mit 30 Zentimetern doppelt so dick wie normal üblich. Aus diesem Grund ist die Belüftung von großer Bedeutung, weil dem Haus die Feuchtigkeit entzogen werden muss.”
Es ist richtig, dass ein Passivhaus durch die überdurchschnittlich dicke Dämmung der Außenbauteile, eine luftdichte Gebäudehülle und die kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gekennzeichnet ist. Im Artikel des Wiesbadener Kurier wird der Einsatz einer kontrollierten Belüftung aber mit der Dämmung und einer dadurch hervorgerufenen Erhöhung der Raumluftfeuchte begründet. In einem energetisch optimierten Gebäude macht eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung tatsächlich nicht wegen der dicken Dämmung, sondern wegen der sehr dichten Gebäudehülle Sinn. Die Lüftungsanlage stellt dann den hygienischen Luftwechsel her. Auf eine klassische Fensterlüftung während der Heizperiode kann verzichtet und so Lüftungswärmeverluste vermieden werden. Als zusätzlicher Effekt sorgt die Lüftungsanlage auch für die Abfuhr von Feuchtigkeit aus den Räumen. Diese erfolgt bei Neubauten oder (gedämmten) Bestandsgebäuden ohne kontrollierte Lüftungsanlage insbesondere über eine klassische Fensterlüftung.
Der Energiestandard eines Passivhauses wäre, wie im Artikel des Wiesbadener Kurier beschrieben, ohne eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nicht möglich. Wenn technisch möglich, ist der Einbau dieser Technik generell in Neu- und Bestandsbauten zu empfehlen. Es ist jedoch auch in einem gedämmten Gebäude ohne Lüftungsanlage bei ausreichender Fensterlüftung zu erwarten, dass im Gebäude durch z.B. Trocknen oder Duschen entstehende Feuchtigkeit kontrolliert über die Fenster abgeführt wird. Ergänzend ist zu erwähnen, dass im Sommer auch in einem Passivhaus bei ausgeschalteter Lüftungsanlage klassisch über die Fenster gelüftet werden kann. Informationen über die Luftdichtheit von Gebäuden unter folgendem Link: Passivhaus Institut – Luftdichtheit vermeidet Bauschäden
Schon seit 2009 sorgt die pro-regionale-energie eG für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in unserer Region. Sie erzeugen in eigenen Bürgeranlagen inzwischen erneuerbaren Strom für etwa 1.500 Drei-Personen-Haushalte. Nun gehen sie den nächsten Schritt. Sie werden von einer Energieerzeugungsgenossenschaft zu einer Energieversorgungsgenossenschaft und schaffen sich einen eigenen Absatzmarkt für regionalen Ökostrom.
Ab sofort werden sie mit dem „premium strom“-Tarif Ökostrom aus Bürgerhand liefern können. Gemeinsam mit dem Partner, der Bürgerwerke eG, lädt die pro-regionale-energie eG zu einer Informationsveranstaltung am Montag, den 28. November 2016, um 18.00 Uhr nach Taunusstein-Wehen, Mainzer-Allee 17 ‑19 (Gebäude der vr bank Untertaunus eG) ein.
Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde.
Mit Ihrem Wechsel zu „premium strom“ aus 100% Erneuerbaren Energien sorgen Sie für mehr regionale Wertschöpfung und aktiven Klimaschutz! Die regionale Energiewende gelingt uns nur gemeinsam, deshalb die Bitte: Schließen Sie sich an!
Auch dieses Mal, zur 16. Taunussteiner Industrie-Gewerbe-Ausstellung, hatten wir wieder einen gemeinsamen Stand mit der lokalen Agenda 21. In der kleinen Halle der Silberbachhalle hatten wir einen schönen Messestand, der uns von der Firma Booster zur Verfügung gestellt wurde.
Wir konnten uns selbst und unsere Projekte präsentieren.
Unser aktuelles Projekt, die Taunussteiner Mitfahrbank, erfuhr ausschließlich breite Zustimmung und bekam auch praktische Unterstützung. Nicht nur, dass sich Bürger dafür aussprachen, selbst in ihren Ortsteilen aktiv zu werden, meldeten sich spontan Gewerbetreibende, die eine komplette Mitfahrbank finanzieren wollen.
Auch unsere Erfahrungen mit dem Teilen eines E.-Auto fanden sehr viele interessierte, offene Ohren.
Der Erfolg unsere langjährigen, kontinuierliche Arbeit zeigt sich auch dadurch, dass wir auf der diesjährigen TIGA gezielt von Bürgern angesprochen wurden, die für die Energiewende (Strom, Wärme, Verkehr) selbst etwas tun wollen. Sie fühlen sich von den Institutionen und Gewerbetreibenden nicht genügend und Neutral genug informiert. Wir konnten hier neben den direkten Informationen auch auf unseren nächsten Energiewende-Stammtisch am 30.9.2016, 19:30 Uhr im Seitzenhahnhinweisen.
Diese vielen direkten Gespräche an unserem Stand haben gezeigt, dass die Energiewende immer noch von großen Teilen der Taunussteiner unterstützt wird.
Auch dieses Mal konnten wir, mit mehreren Vorträgen, einige Projekte genauer vorstellen. In einem Vortrag wurde das detailliert Konzept der „Mitfahrbank in Taunusstein“ ebenso präsentieren, wie unser Erfahrungen mit unserem weiteren Projekt “Taunussteiner teilen sich ein Elektroauto”.
Durch die sehr große Zustimmung der Besucher fühlen wir uns in unserer Arbeit gestärkt und konnten sehr viel Kraft für unsere zukünftige Arbeit tanken.
Trotz der sehr vielen Arbeit im Vorfeld und während der Messe, hat es viel Spaß gemacht mit den aktiven des Arbeitskreises Taunussteiner Energiewende und der lokalen Agenda 21 zusammen zu arbeiten, so dass wir diese Zusammenarbeit von allen Seiten gerne fortsetzen.
Auch in diesem Jahr veranstalteten wir (Lokale Agenda 21, Arbeitskreis Taunussteiner Energiewende, BUND-Tsst.) eine Mahnwache zum 30. Jahrestag der Nuklear – Katastrophe in Tschernobyl. Wir trafen uns am 26.04.2016 um 17:30 Uhr auf dem Dr. Peter-Nikolaus-Platz in Tsst.-Hahn.
Verstrahlte Wildschweine in Deutschland – Und der Verbraucher weiß von nichts. Und das 30 Jahre nach Tschernobyl!
Aus diesem Grund präsentierten wir auf dem Dr.-Peter-Nikolaus-Platz ein Wildschweinfell (Sauschwarte) im abgesperrten radioaktiven Bereich und ein selbstgemachtes Wildschweingulasch. Wer sich traute, der durfte mit uns davon essen.
Gefällt mir:
Gefällt mirWird geladen …
14. März 2016 von AKTE Kommentare deaktiviert für „Verzweifelt und sprachlos wie damals“ MAHNWACHE Fünfter Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima /Gedenken auch an Tschernobyl und Fessenheim
Der Anti-Atomkraft-Aktivist aus Tokio, Kazuhiko Kobayashi an die Organisatoren der Taunussteiner Mahnwache zum fünften Jahrestag der Reaktorkatastrophe:
Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland,
Wieder kehrt der 11. März zurück. Und wir stehen genauso verzweifelt und sprachlos wie damals.
Die Lage ist nach wie vor die gleiche. Wir haben keine Information, wie die wirkliche Lage ist. Es steht fest, dass selbst die Regierung sowie TEPCO keine wirklich ausreichende Information besitzen. Denn die 3 Reaktorgebäude sind zerstört, und wie und wo die geschmolzenen Brennstäbe sich in ihnen befinden, ist nach wie vor völlig unklar. Denn die radioaktiven Strahlungen in ihnen sind extrem stark und keine Menschen können ihnen näher kommen und es gibt keine technischen Möglichkeiten, die inneren Lagen zu prüfen. Auch die Versuche, ferngesteuerte Roboter hineinzuschicken, sind bis jetzt immer wieder nur gescheitert. Was nur klar ist, ist es, daß die Kernschmelzen in ihnen stattgefunden haben und dort alle möglichen radioaktiven Substanzen wie Zäsium, Strontium, Tritium usw. ständig ausstrahlen. Die öffentliche Aussage der japanischen Regierung und TEPCO, nämlich, die ganzen Anlagen von den zerstörten 4 Reaktoren innerhalb von 40 Jahren vollständig zu beseitigen und unschädlich zu machen, entlarvt sich bereits jetzt als ein völlig unrealistisches, leeres Wort – In einigen vertrauten Kreisen wird es geschätzt: nicht “40 Jahre”, sondern “90 bis 120 Jahre”.
23. Februar 2016 von AKTE Kommentare deaktiviert für Stellungnahme des Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus e.V. (kee) zum „Johannisberger Energiegipfel – Symposium der Vernunft“
Am Samstag, den 27. Februar 2016 wird auf Schloss Johannisberg der „Johannisberger Energiegipfel – Symposium der Vernunft“ stattfinden. Das kee hat die Aufgabe die Umsetzung der Energiewende im Rheingau-Taunus-Kreis voranzubringen. Wir möchten diesem Anspruch gerecht werden und über das Thema Erneuerbare Energie sachlich informieren und aufklären. Es ist deshalb notwendig, schon die Thesen im Einladungsflyer aus fachlicher Sicht richtig zu stellen.
Aus dem Einladungs-Flyer kommt deutlich zum Ausdruck, dass nach Meinung der Veranstalter Windkraft und Photovoltaik nicht geeignet seien, fossile Energieträger zu ersetzen. Die deutsche Energiewende sei Ideologiegetrieben und ein Irrweg.
Mit dem „Symposium der Vernunft“ will der Veranstalter den Öko-Ideologien die faktenbasierte Wirklichkeit entgegenstellen. Nicht erst seit dem letzten Weltenergiegipfel Ende November 2015 in Paris weiß die Bevölkerung, dass eine Energiewende notwendig ist, dringend sogar: Allein das Jahr 2015 war global und auch bei uns das wärmste Jahre seit Beginn der wissenschaftlichen Aufzeichnungen vor 130 Jahren.
Beim 1. Taunussteiner Energiewende Stammtisch im September 2015 entdeckten einige Teilnehmer, dass sie sich mit einer ähnlichen Frage beschäftigten:
Soll ich mir ein E‑Auto kaufen ?
Unterschiedliche Vorstellungen und Anforderungen wurden zusammengetragen.
ich brauche ein kleines Auto für die alltäglichen Erledigungen
der Zweitwagen der Familie soll ein E‑Auto sein
ich brauche nur gelegentlich ein Auto und dafür ist mir ein eigenes zu teuer
ich will komplett weg von einem CO2 Auto
wie funktioniert es, wenn ich längere Strecken fahren muss (Reichweite)
usw.
So ergab sich für uns schnell die Idee: Wie wäre es , wenn wir uns ein E‑Auto teilen?